Grundausbildung im Einspänner



Dauer: 11:54 Minuten

http://storage.pferdiathek.tv/video/image/big/457303-2_velstra_einspaenner_biig.jpg 2016-04-19T00:00:00+02:00

Auf dem Dressurviereck beginnt Tjeerd Velstra damit auch engere Wendungen zu fahren, um das junge Pferd an die Berührung der Schere zu gewöhnen. Das Rückwärtsrichten ist eine wichtige Gehorsamsübung. Sie darf nie mit Kraft erzwungen werden. Zunächst muss das Pferd im Genick nachgeben und erst dann kann es vorsichtig zum Rückwärtstreten aufgefordert werden.

Das Rückwärtsrichten kann auch bei der Gewöhnung an Wasserhindernisse hilfreich sein. Anstatt das Pferd mit der Peitsche zu drängen und es unnötigem Stress auszusetzen, kann man lieber versuchen es beim ersten Mal rückwärts ins Wasser gehen lassen und ihm so die Angst nehmen.

Beim Fahren im Gelände kann das prompte und kraftvolle Anziehen des Wagens geübt werden. Eine besondere Herausforderung ist es für den Fahrer sein Pferd am Hang anzuhalten und es dann erneut angehen zu lassen - hier zeigt sich die Zugfestigkeit des Fahrpferdes. Tjeerd Velstra fährt mit seinen jungen Pferden regelmäßig ins Gelände, um sie unerschrockener zu machen und an immer mehr unbekannte Situationen zu gewöhnen. Dabei ist es wichtig Probleme zu erkennen, Lösungen zu finden und das Pferd nicht vor Hindernissen fliehen zu lassen.

Themen: Fahren, Grundausbildung, Einspänner, Dressurfahren, Geländefahren

Tjeerd Velstra

Er ist einer der bedeutendsten Fahrer der 1980er Jahre und konnte unter anderem in den Jahren 1982 und 1986 die Weltmeisterschaft der Vierspänner für sich entscheiden. Als Trainer, Ausbilder und internationaler Richter machte er sich auch nach seiner aktiven Fahrkarriere einen Namen.

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

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Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Dauer: 20:01 Minuten

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Dauer: 19:05 Minuten

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Dauer: 21:44 Minuten

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Das Maul des Pferdes ist heilig. Die Einwirkung der Reiterhand sollte dem Pferd bereits vom Boden aus verständlich gemacht werden, um möglichst schonend und sanft durchgeführt werden zu können.

Dauer: 11:44 Minuten

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