Die besten FN-Lernfilme bei wehorse

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Es gibt etwas Neues bei wehorse! Wir freuen uns sehr, dir mitteilen zu können, dass du als Mitglied ab dem 26.08.2018 die besten Lernfilme des FN Verlags exklusiv bei uns sehen kannst! Somit erweitern wir das Spektrum an top Aus- und Weiterbildungsangeboten für dich und dein Pferd.

Freu dich auf ein breites Spektrum mit Themen aus der Bodenarbeit, dem Voltigieren, dem Springreiten, der Sitzschulung, der Physiotherapie oder auch aus der klassischen Grundausbildung.

Weitere Infos zu den FN-Lernfilmen sowie der Kooperation findest du hier.

Als erstes möchten wir euch den Film "Springreiten - Ausbildung für Pferd und Reiter" vorstellen, dieser wird in drei Teilen am Sonntag (26.08.18) erscheinen. Also nicht verpassen!

Mit diesem Film erwartet dich ein echtes Grundlagenwerk, von aufbauender Stangenarbeit bis hin zum S-Parcours und das alles mit Tipps von großen Springreitern wie Phillip Weißhaupt und Ludger Beerbaum.

Empfehlung von Ludger Beerbaum

Ob die Filme gut sind? Nun, von Ludger Beerbaum gibt es eine klare Empfehlung: „Der Film gibt viele gute Hinweise und Ideen! Ich bin überzeugt, dass er ein guter Ratgeber ist!“

Wie Du Deinen Körper beim Springen nutzt

Praktisch: Damit Du erkennen kannst, wie genau Du den Oberkörper in einer Wendung bewegen sollst, stoppt der Film an wichtigen Stellen und wir haben Dir mit Linien markiert, welche Bewegungsrichtung und Ausrichtung des Körpers zu beachten ist. Das ist ein klarer Vorteil vom Medium Film – dass Du es am Beispiel sehen kannst und durch solche graphischen Elemente genau siehst, worauf es ankommt.

Profitipps für Haltung und Training

„Was treibt uns an, jeden Tag zu trainieren?“ - genau das hinterfrage der Film, erklärt Ludger Beerbaum weiter. Der Springreiter kommt im Film nämlich selbst zu Wort und erläutert, was einen guten Springreiter ausmacht. Er weist zum Beispiel darauf hin, dass es mit reinem Training nicht getan ist, sondern für die optimale Leistung viele Ebenen des Pferdealltags stimmen sollen. Zum Beispiel genug Bewegung für das Pferd – und zwar nicht nur durch das Reiten, sondern auch durch Weide, Führanlage, Freilauf. Er erklärt, wie wichtig die Anpassung des Trainings auf die Ansprüche des individuellen Pferdes ist: „Das jüngere Pferd braucht im Training etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit in der Regel. Das ältere mehr Abwechslung (....)“. Sicher sei aber, das betont er: Die Ausbildung solle auf den Grundlagen der Richtlinien für Reiten und Fahren basieren, und zudem so oft wie möglich durch einen Trainer vor Ort unterstützt werden.

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Von kleinen Hindernissen zu großen Sprüngen

In den Lehrfilmen wird erklärt, dass die Springausbildung bei der Gymnastizierung des Pferdes anfängt und  dann mit Stangen, Bodenricks und Cavaletti weiter aufgebaut wird! Sehr viele Dinge, die später im Hindernisparcours wichtig sind, kannst Du nämlich schon üben, bevor die Sprünge überhaupt in der Halle stehen.

Ideen für die gymnastische Dressur-Arbeit mit dem Springpferd

So einige Springreiter stöhnen innerlich, wenn sie an die Dressur denken. Doch gute Gymnastizierung kann so viel tun für einen fehlerfreien Ritt! Dressur schafft die Grundlage für Regulierbarkeit im Parcours. Ein paar Beispiele: Schenkelweichen im Schritt fördert die Schenkelsensibilität beim Pferd. Der Reiter verfeinert dabei seine Technik der diagonalen Hilfengebung. Je besser die Schulter des Pferdes kontrollierbar ist, je besser die Schiefe des Pferdes bearbeitet ist, desto wendiger wird es im Parcours sein. Deutlich weist der Film darauf hin, dass Probleme analysiert werden sollen, und der Reiter die Ursache dafür bei sich selbst suchen soll. Geduld ist wichtig!

Durchlässigkeit für Springpferde

Die dressurmäßige Gymnastizerung verbessert die körperlichen Kräfte und die Beweglichkeit des Pferdes. Es wird geschult, auf reiterliche Hilfen durchlässig und gehorsam zu reagieren. Dabei gilt auch für Springreiter die Skala der Ausbildung. Eine immense Bedeutung hat das Gleichgewicht. Die Begriffe Rhythmus, Gleichgewicht und Balance fallen immer wieder in den Lehrfilmen zur Springausbildung der FN – ohne diese Elemente geht einfach nichts!

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Bodenricks imitieren den Parcours

Das Reiten über Bodenricks / Cavaletti ist im Band 1 der Richtlinien für Reiten und Fahren das erste Kapitel zur Springausbildung erklärt. Und genau das wird in vielen Varianten im Film gezeigt. Denn Reiter können schon mit Stangen, die auf dem Boden liegen und mit kleinen Cavaletti sehr viele Ansprüche, die später im Parcours gestellt werden, üben. Auch für die Pferde werden hier Grundlagen geschaffen: „Bodenricks verbessern die Konzentration und Koordination“, heißt es im Film, „Das Pferd lernt, frühzeitig zur Stange zu schauen.“

Das Training beginnt im Filmbeispiel mit einer einzelnen Stange, bevor mehrere Elemente einbezogen werden. Zum Beispiel Trabstangen, die mit einer Gasse abschliessen, die dem Pferd eine seitliche Führung gibt. Das wird ausgebaut, bis Reiter und Pferd einen ganzen Parcours aus Bodenricks bewältigen können. Damit das gelingt, sind Losgelassenheit, Tempo, Rhythmus, Distanzen erkennen und das Gleichgewicht halten gefragt. Der große Vorteil im Gegensatz zum Springen über größere Hindernisse: All dies kann trainiert werden ohne eine größere physiologische Belastung. Aber natürlich geht’s danach auch hin zum tatsächlichen Springen über Einzelhindernisse, Kombiniationen bis hin zum vollständigen Parcours.

Kondition und Gesundheit des Springpferdes

Fazit: Springreiten erfordert viel Gleichgewicht, Einfühlungsvermögen, einen hervorragenden Sitz. Nur ein gesundes und routiniertes Pferd mit genug Kondition ist den Anforderungen des Springsports auf Dauer körperlich und seelisch gewachsen.

Es geht in unseren Lehrfilmen um drei zentrale Fragen:

Was will ich erreichen?

Wie kann ich es erreichen?

Was muss ich dafür tun?

Also: Mit Fleiß, Geduld und Reflexion über das eigene Reiten geht es voran! Viel Spaß beim Anschauen, beim Nachreiten und im Parcours.