Traber-Legende Henning Rathjen über den Trabrennsport und seine Karriere

Er ist der siegreichste norddeutsche Trabrennfahrer aller Zeiten. Seit 1972 konnte er in 25 Prozent seiner über 25.000 Rennen als Sieger über die Ziellinie fahren. Henning Rathjen hat zahlreiche Problempferde zu Siegern gemacht, nicht zuletzt durch sein „Geheimrezept“ Aqua-Training. Besonders liegt ihm die Wertschätzung des Pferdes am Herzen. Häufig kritisierte er in den Medien das zu frühe Ausbilden der Traber und ist noch heute der Meinung, dass der Trabrennsport in Deutschland dadurch zugrunde geht.

Im Interview mit Christian Kroeber erzählt er von seinen Anfängen, von seiner Karriere und dem Trabrennsport der 70er- und 80er-Jahre, von seinem Freund und Mentor Johannes Frömming und von seinen Erfolgsgeschichten mit Pferden, die schon als ausgemustert galten. Ein hochinteressantes Portrait einer ganz eigenen Welt des Pferdesports und eines Pferdemannes mit einem ganz besonderen Erfolgsweg.

Was begeistert dich so am Trabrennsport? (0:55)
Wie war Dein erster Kontakt zu Vollblütern und zum Trabrennsport, war der Sport damals so präsent? (2:33)
Wann saßt Du das erste Mal auf einem Sulky? (3:26)
Wie lange braucht man dann, bis man das erste Mal ein Rennen fährt? (03:45)
Die Anfänge in Hamburg Bahrenfeld (4:14)
Wie ist es dann für dich weitergegangen, hast du relativ schnell Fuß fassen können? (4:26)
Würdest du sagen, dass das Aquatraining dann sozusagen dein Geheimrezept war? (5:48)
Hast du dann also eher die Problempferde bekommen, gar nicht die großen Hoffnungsträger? (6:50)
Wenn du dann solche Pferde zum Training bekommen hast, hat dein Aquatraining dann auch zu 75 Prozent funktioniert oder war das eher nach Gefühl? (7:22)
Du warst also teilweise in Frankreich, hast die ersten Pferde mit dem Aquatraining in den Sport gebracht, wie ging es dann weiter? (8:24)
Die Gewinngelder haben dann zum größten Teil die Pferdebesitzer eingestrichen und ihr habt einen Prozentsatz bekommen? (10:00)
Wie viele Rennen bist du in deiner Hochzeit pro Jahr gefahren? (10:23)
Da steht ja auch eine riesige Logistik dahinter mit so vielen Pferden, oder? (10:54)
Bist du auch mal in Frankreich oder anderen Nationen an den Start gegangen? (11:11)
Wie funktioniert die Ausbildung eines Trabers, woraus besteht das Training? (11:33)
Mit welchem Alter der Pferde habt ihr angefangen, sie zu Trabern auszubilden? (13:52)
Wie schaust du heute auf das ganze Thema „Abstieg des Rennsports“ im Hinblick auf die falsche und zu frühe Ausbildung der Pferde? (25:15)
Dein großer Mentor Johannes Frömming - wie war euer Verhältnis und was hat es so besonders gemacht? (18:20)
Ein gutes Fundament beim Pferd schaffen - egal in welcher Disziplin (20:47)
Das zu frühe Ausbilden der Pferde - meinst du das ist ein Verbandsproblem, ein gesellschaftliches Problem, geht der Sport in die falsche Richtung? Gibt es noch eine große Traber-Community in Deutschland? (24:54)
Anekdote über die Schönheit des Rennsports mit Schauspieler Alain Delon (26:41)
Was bedeutet die „Kraft der Seele des Pferdes“ für dich? Ist das der entscheidende Punkt, um Rennen zu gewinnen? (32:15)
Kann man sagen, dass der Sport zweigeteilt ist, dann er in Deutschland massiv an Bedeutung verliert, in anderen Ländern aber noch richtig Volumen generiert? (33:20)
Beschäftigst du dich auch mit dem Galopprennsport, gibt es da eine Schnittmenge? (36:00)
Die vier klassischen Fragen des wehorse-Podcasts (37:12)

Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge!

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