Marlies Fischer-Zillinger

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Marlies Fischer-Zillinger
Physiotherapeutin

Schwerpunkt: Sitzschulung

„Beim Reiten geht es nicht so sehr um Kraft, sondern vielmehr um Einfühlungsvermögen und eine differenzierte Körperwahrnehmung.“

Das macht die Trainerin im Alltag

Physiotherapeutin Marlies Fischer-Zillinger bringt gemeinsam mit Berufsreiterin und Reitlehrerin Claudia Weissauer Reitschülern die Körpersprache des Reiters näher. Ihr Fokus liegt dabei auf Kursen zur Sitzschulung. In ihrem Alltag in München praktiziert Marlies Fischer-Zillinger als Therapeutin der Konzentrativen Bewegungstherapie.

Claudia Weissauer ist gelernte Pferdewirtin mit dem Schwerpunkt Reiten und unterrichtet auf Gut Kastensee Reitschüler aller Altersklassen. Von Ponyreiten über Dressur- und Springstunden, Musikreiten, Longenstunden, Wiedereinsteigerkurse bis zum Voltigieren erhalten ihre Schüler einen vielseitigen Unterricht.

Wie ihr Konzept entstand

Nach ihrem Abschluss an der Schule für Physiotherapie in Coburg arbeitete Marlies Fischer-Zillinger in verschiedenen medizinischen Bereichen in Süddeutschland. Unter anderem in einer Praxis für Krankengymnastik und einer orthopädischen Klinik. Im Zentrum von München gründete sie bald ihre eigene Physiotherapiepraxis mit dem Schwerpunkt der reflektorischen Atemtherapie. Parallel zu ihrer Arbeit verfasste sie zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften.

Ihre Leidenschaft für Pferde führte Marlies Fischer-Zillinger zu der Bekanntschaft mit Claudia Weissauer. Beide hatten ein tiefergehendes Interesse an dem Bewegungsgefühl des Reiters. So entwickelten sie mit der Bündelung von Reiterfachwissen und Physiotherapie ihr Konzept der Körpersprache des Reiters. Ihr Wissen veröffentlichten sie außerdem in einem Buch.

Ihre Trainingsphilosophie

Das Hauptziel von Marlies Fischer-Zillinger ist die Förderung einer leichten Verständigung mit dem Pferd. Der Reiter soll das Gefühl haben nur denken zu müssen, um das Pferd mit feinster Gewichtsverlagerung zu leiten und zu arbeiten. Sie selbst fasst ihr Ziel so zusammen: „Beim Reiten geht es nicht so sehr um Kraft, sondern vielmehr um Einfühlungsvermögen und eine differenzierte Körperwahrnehmung.“

Um dieses Ziel zu erreichen, beinhaltet ihr Training eine per Kamera aufgezeichnete Bewegungsanalyse. Diese ermöglicht eine genaue Reflexion von Schwachpunkten und falschen Einwirkungen des einzelnen Reiters. Mit gezielten Übungen am Boden und auf dem Pferd können dann schlechte Angewohnheiten abtrainiert und ein mitschwingender Sitz sowie die richtige Atmung verbessert werden.

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Marlies Fischer-Zillinger

Sowohl beim Reiten von Seitengängen, als auch in der Galopparbeit spricht man von der einseitigen Hilfengebung. Das heißt aber nicht, dass die jeweils andere Körperseite des Reiters passiv bleibt. Das Verhältnis der Einwirkung von innerem und äußerem Gesäßknochen muss stimmig sein.

Dauer: 00:15:39 Minuten

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Marlies Fischer-Zillinger

In Wendungen sind beide Körperseiten des Reiters gleichwertig an der Führung des Pferdes beteiligt. Das innere Bild eines Zuges, der in einer Kurve beide Schienen gleichermaßen nutzt, verdeutlicht die Einwirkung des Reiters auf gebogenen Linien.

Dauer: 00:13:43 Minuten

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Marlies Fischer-Zillinger

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Dauer: 00:19:39 Minuten

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Marlies Fischer-Zillinger

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Dauer: 00:12:33 Minuten

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Marlies Fischer-Zillinger

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Dauer: 00:16:59 Minuten

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