Paul Stecken

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Paul Stecken
Grandseigneur der
Klassischen Reitkunst

Schwerpunkte: Klassische Reitkultur, Pferde- und Reiterausbildung, HDv12

„Pferde gehen am liebsten richtig!"

Major a.D. Paul Stecken, geboren im Jahr 1916, hat sein Leben der korrekten und vielseitigen Ausbildung von Pferden und Reitern gewidmet. Angefangen im Reiter-Regiment 15 der Reichswehr und im Kavallerie-Regiment 15 der Wehrmacht war Paul Stecken bei Kriegsende Chef der Reiterinspektion an der Kavallerie-Schule. In den 1930er Jahren beteiligte er sich an der Entstehung der Reitvorschrift HDv12 und hat sich fortwährend für die Umsetzung und Weiterentwicklung der pferdegerechten Ausbildung von Pferden eingesetzt.

Im Jahr 1950 übernahm Paul Stecken die Leitung der Westfälischen Reit- und Fahrschule von seinem Vater Heinrich Stecken. In mehr als 30 Jahren beeinflusste Paul Stecken die Ausbildung von zahlreichen Berufsreitern und Erfolgspferden maßgeblich, bis er 1985 aus dem Amt verabschiedet wurde. Der Verfechter der Klassischen Grundsätze bekleidete außerdem als Ausbilder, FEI-Richter und Equipe-Chef zahlreiche Ehrenämter im internationalen Reitsport. Paul Stecken trägt das Reiterkreuz in Silber und Gold und bekam im Alter von 80 Jahren die Gustav Rau-Medaille verliehen.

Der in Münster geborene Pferdemann trainierte zahlreiche Erfolgspferde und Reiter, teilweise bis zu den Olympischen Spielen. Er ist bekannt als der Mentor von Dr. Reiner Klimke und begleitete bis zu seinem Tod 2016 die Ausbildung der Olympiasiegerin Ingrid Klimke und ihrer Pferde. In seinen Schriften „Bemerkungen und Zusammenhänge - Erkenntnisse eines Pferdemannes“ hält Paul Stecken seine Erfahrungen und Überzeugungen für die nachfolgenden Generationen fest, um die ihm so am Herzen liegende pferdegerechte und klassische Pferdeausbildung im modernen Reitsport zu fördern und zu erhalten.

"Nichts ist schöner als zu erleben, wenn Pferde richtig gehen, dafür Erfolge haben und dafür zufrieden und dankbar sind."

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