7 knifflige Situationen am Reitstall & wie Du sie für immer löst

Ein Gastbeitrag vom Blog www.alifewithhorses.de

Wie viele von diesen typischen Alltagssituationen einer Reiterin und Pferdebesitzerin kennst Du?  Mindestens drei, wetten?

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1. Der BH-Träger rutscht beim Reiten.

Nach jedem Trab nach dem BH-Träger fischen, wer kennt’s? Alle, die nicht täglich zu ihrem Sport-BH greifen, wahrscheinlich! Einfacher Trick gegen das Nicht-Fischen-Müssen: Mit Neckholder-BHs passiert das nicht.

2. Du kannst die Striche auf dem Mineralfutter-Messbecher schlecht lesen.

Wenn man mir etwas für die Küche schenkt – dann weiß ich, was ich damit am Stall Sinnvolles anfangen kann! Seit ich eine digitale Löffelwaage habe, gibt es kein Schielen auf Becherchen mehr, kein Suchen nach Meßzahlen, die ultradünn irgendwo gedruckt draufstehen. Eine Löffelwaage ist ein großer Esslöffel, auf dessen Stil angezeigt wird, wie schwer das Aufgeschaufelte ist. Meine hat verschiedene Aufsätze, so dass auch ein riesiger Löffel dabei ist, auf den 50 Gramm Mineralfutter-Pellets spielend drauf passen. Ich messe damit Mineralfutter und Zusatzprodukte ab und finde sie einfach nur genial!

3. Du frierst beim Unterrichten.

Das zweitbeste Kleidungsstück zum Unterricht geben oder Kurs zuschauen ist eine Skihose. Das Beste haben die Islandpferdereiter im Schrank: Einen Winter-Reitoverall.

4. Der Steigbügel ist voller Matsch.

Wer im Winterhalbjahr mit schlammigem Untergrund zu kämpfen hat, der kennt das Problem, Dreck vom Schuh mit in den Steigbügel zu tragen. Idealerweise machen wir alle natürlich unsere Steigbügel nach jedem Reiten sauber, klar. Doch eine Freundin hat einen Trick, wenn es schnell gehen muss: Sie legt ein großes Duschhandtuch auf den Sattel. Dann schlägt sie die dreckigen Steigbügel damit ein, so dass kein bisschen Dreck ans Leder kommt.

5. Immer wieder schauen Haarsträhnen aus der Kappe hervor.

Sogar Springreiterinnen tragen Haarnetze, habe ich letztens in einem Gespräch erfahren! Damit rutscht eben keine Strähne heraus. Sehr simpel, sehr effektiv und kaum sichtbar.


6. Du hast schwarz geränderte Fingernägel.

Eines unserer typischen Stall-Relikte. Gegen dreckige Fingernägel hilft schrubben, klar. Doch welche Reiterin kennt sie nicht, diese schwarzen Ränder, die dann doch in den unpassendsten Situationen zu sehen sind? Ich kenne einige Reiterinnen, die genau aus dem Grund farbige Gelnägel tragen. Im Nagelstudio gemacht, halten die auch Stalldienste aus und die Nägel sehen immer passabel aus. Für mich wäre das nichts, weil ich nicht eine Stunde lang meine Finger stillhalten will. So lange dauert die Prozedur nämlich, sie muss so ungefähr alle vier Wochen wiederholt werden. Aber ich beneide schon das Resultat!

7. Deine Füße sind einfach immer kalt. 

Einweg-Kohlesohlen aus dem Drogeriemarkt sind ein echter Glücksgriff für jeden, der stundenlang im Stall herumläuft. Wer die einmal ausprobiert hat, weiß, wovon ich rede! Es funktioniert einfach ganz hervorragend. Probiert es aus!

Noch mehr erste Hilfe Tipps gibt's auf dem Blog direkt. Putzmittel, die richtig gut sind, welche Überziehschuhe Dein Auto retten, was Selbstversorger die Abende versüßt, was man gegen einfrierende Tränken tun kann und wie Einflechten besonders gut gelingt, steht dort drüben!