Historische Schätze:
Dokumentationen über die Reiterei!

Du kennst den Ausdruck Stensbeck-Plakette und weißt wer Otto Lörke ist. Aber hast du diese alten Meister auch schon mal mit ihren Pferden arbeiten sehen? Genau das ist möglich mit den historischen Filmschätzen auf wehorse. Wir haben in den Archiven gewühlt und spannende Dokumentationen für dich geschnitten, in denen du eine kleine, lehrreiche Zeitreise machen kannst. Denn sich überliefertes Wissen und Erfahrungen des Reitsports vor Augen zu führen, ist nicht nur spannend, sondern inspiriert auch für das tägliche Training. Denn früher sahen viele Dinge noch anders aus. Nicht nur in der Ausrüstung von Pferd und Reiter, denn die Trense für jeden Zweck und jedes Problem war noch nicht erfunden. Die Reiter haben die heutige Reiterei maßgeblich beeinflusst und teilweise auch revolutioniert. Sie stehen für grundsolide, feine und pferdefreundliche Ausbildung. Noch heute sind ihre Schüler und Schülers-Schüler erfolgreich in der Weltspitze unterwegs.

Die alten Meister der klassischen Dressur

Sich an die alten Meister zu erinnern, besinnt uns auf die wichtigen Grundsätze und kann uns für die alltägliche Arbeit mit unseren Pferden inspirieren. Von großen Momenten des Dressursport zu Trainingseinheiten ist in dieser Dokumentation alles dabei. Erlebe die Reitmeister aus den frühen Nachkriegsjahren bis zur späten Mitte des 20. Jahrhunderts. Höhepunkte wie die Kür der Klasse S von Henri Chammartin auf Wolf-Dietrich in Lausanne und die Dressur von Walter „Bubi“ Günther im Schlosspark Donaueschingen 1971 prägen die Archivaufnahmen dieses Videos maßgeblich. Du bekommst die Gelegenheit, die Reitweise und die Lektionen der alten Meister ausführlich zu betrachten. Sogar Fritz Thiedemann, einer der bekanntesten Repräsentanten des Springsports, ist bei der Dressur einer Olympiaausscheidung auf dem Vollblüter Chronist zu sehen. Und das ist noch lange nicht alles: Unter anderem sind das Trio Lieselott Linsenhoff, Anneliese Küppers und Hannelore Weygand, die 1956 in Stockholm Silber gewannen, Dr. Josef Neckermann beim Training mit Asbach sowie sein Ritt by den Olympischen Spielen in Rom 1960 und der russische Meister Sergei Filatov auf Absent Teil dieses Films. Eine Collage der klassischen Reitkunst auf höchstem Niveau!

Die beliebtesten wehorse Lernvideos zum Thema Historische Schätze

Die alten Meister der klassischen Dressur

Die fünfziger Jahre Teil 1: Spring- und Fahrderby 1951 mit Auftritt der Spanischen Hofreitschule

Die fünfziger Jahre Teil 2: Spring- und Fahrderby 1952

Die fünfziger Jahre Teil 3: Internationales Turnier in Aachen 1952

Die fünfziger Jahre Teil 5: 50 Jahre Rennen auf dem Duhner Watt 1952

Die erste Weltmeisterschaft der Vierzugfahrer 1972 in Münster

Hannovers edles Warmblut

Die Deutsche Olympia-Quadrille

Mit dem Blick nach Osten: Eine Reise nach Trakehnen mit Hans Joachim Köhler

Der Weg des Siegers

Highlights aus den 1950er Jahren

Was für Veranstaltungen gab es bereits in den 50er Jahren? Wie sahen die damaligen Sportpferde, zum Beispiel Hannoveraner, aus? Wie unterschieden sich diese Pferde von unseren modernen Sportpartnern? Welche Reiter gehörten damals zur Weltspitze und was war besonders an ihrer Reiterei? Diese Videoreihe bietet einen exklusiven Rückblick in die 50er Jahre des Reitsports und lassen die Vergangenheit lebendig werden.

Das deutsche Spring- und Dressurderby

Es ist das älteste Reitturnier in Deutschland. Es ist der womöglich schwierigste Parcours der Welt. Im Mittelpunkt stehen der große Wall, die Eisenbahnschranken und Pulvermanns Grab. Seit 1920 wird das deutsche Spring- und Dressurderby in Hamburg ausgetragen und übt seine Faszination auf Reiter und Zuschauer aus. Der Parcour wird auch heute noch in unveränderter Hindernisreinfolge einmal im Jahr von den besten Reitern bestritten, allerdings optimiert für mehr Sicherheit. In unserer Videoreihe aus den 50er Jahren zeigen wir historisches Filmmaterial, nicht nur aus dem Parcour. Auch besondere Highlights, wie der Auftritt der Spanischen Hofreitschule und das Pas de Deux der berühmten Lipizzaner-Hengste im Rahmenprogramm 1951 wurden auf Zelluloid gebannt. Die Videos wurden vom Pferdefachmann Hans-Heinrich Isenbart einfühlsam kommentiert.

Die Celler Hengstparade 1952

Mit dem Glockenschlag der Turmuhr fährt das erste Tandem in die Bahn und eröffnet die Celler Hengstparade des Jahres 1952. Zusammen mit der Quadrille der Einspänner, bestehend aus 16 eindrucksvollen Hengsten, bildet es lediglich den Auftakt der traditionsreichen Veranstaltung. Hier kommst du mit der Vergangenheit von Zucht und Reitsport in Berührung. Interessant zu beobachten ist dabei auch die Abschlussprüfung vor der Körung. Damals wurden die Hengste sowohl vor dem Gespann, als auch unter dem Sattel in Dressur und Springen und an der Hand vorgestellt. Auch die Freiheitsdressur begeisterte bereits in den fünfziger Jahren die Zuschauer, ebenso wie die minutiös eingeübte Springquadrille. Mit Momenten, die einem zum Schmunzeln bringen, bis hin zu Sechserzügen vor historischen Karossen und Quadrigen vermittelt dieser Film die typische Atmosphäre einer traditionellen Celler Hengstparade.

Die wehorse-Trainer für Historische Schätze

Dr. Reiner Klimke

Hans Joachim Köhler

Film: Mit dem Blick nach Osten

Ein tagebuchähnlicher Film, liebevoll erzählt von einem großen Pferdekenner, das ist 'Mit dem Blick nach Osten'. Der Dokumentarfilm schildert die persönliche Reise des Hippologen Hans Joachim Köhler nach Trakehnen. Hans Joachim Köhler ist Pferdeleuten aller Jahrzehnte ein Begriff - er begründete die Verdener-Reitpferde-Auktionen und leitete viele Jahre das Pferdemuseum in Verden. Gedreht wurde dieser historische Schatz 1992. Man hat das Gefühl, auf dieser Reise mit dabei zu sein: Hans Joachim Köhler schlendert durch breite Baum-Alleen und erzählt von seinen Eindrücken. Da bellen die Hofhunde, ein freilaufendes Pferd kommt über die Straße geschlendert, Kinder schauen dem Filmteam zu, dass die alten Gestütsgebäude in Trakehnen besichtigt. Oder überhaupt erst mal finden muss – so wird zum Beispiel ein gemauerter Weidenunterstand erst während des Drehs wiedergefunden.

Die Trakehner Fuchsherde

Immer wieder sind auch Originalaufnahmen aus dem noch unversehrten Gestüt zu sehen. Zum Beispiel Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Gestütsalltags: Da sieht man die Fuchsherde von der Weide kommen, sieht, wie die Stuten aus lang gezogenen Steintränken trinken. Solche Filmdokumente wechseln mit eingeblendeten historischen Bildern, die den Reichtum von damals aufleben lassen. Etwa ein Bild von 1902, das den Gebäudekomplex um den Jagdstall und den 120 Meter langen Auktionsstall zeigt. Was für ein Kontrast zu den Häusern im Drehjahr: Die Pracht von damals ist verschüttet hinter blätternder Farbe, kaputten Toren und grauem Putz.

Bei den Dreharbeiten zu "Der Weg nach Osten" 1992.

Der Weg des Siegers' ist ein Zeitdokument für Hippologen, die das Vollblut zu schätzen wissen.

Film: Der Weg des Siegers

Ein weiteres Sahnestück unter den historischen Schätzen unserer Seite ist sicherlich 'Der Weg des Siegers'. Während in den USA Rennpferde wie Man O'War, Seabiscuit und War Admiral um Ruhm und Reichtum liefen, entwickelte sich auch in Deutschland eine beachtliche Galopprennszene. Auf dem traditionsreichen Gestüt Schlenderhan begegnete man damals dem Starhengst Oleander, sowie dem Deckhengst Sturmvogel, der 1935 das Derby gewann. Das Union-Rennen und das traditionelle Derby in Hamburg Horn lassen Erinnerungen an frühere Tage des Rennsports wach werden. Das besondere Augenmerk liegt natürlich auf den vielversprechendsten Vererbern. Ein wahrer historischer Schatz: Der Film erlaubt dir, für eine Weile in die 1930er Jahre einzutauchen und lässt dich als stillen Beobachter an erkenntnisreichen Erinnerungen zu der damaligen Pferdeausbildung, den Gestüten, den berühmten Hengsten und großen Rennen teilhaben.