Jessica von Bredow-Werndl: Anweiden & Konkurrenz

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Das Gras ist hoch geschossen, und  überall steht nun Anweiden auf dem Programm! Überall? Nun, es gibt natürlich immer noch Sportpferde, die nichts anderes als Viereck, Halle und Führanlage sehen. Ein ganz anderes Konzept leben die Geschwister Werndl. Sie kombinieren Sport und artgerechte Haltung.

Artgerechte Pferdehaltung im Profisport

Jessica von Bredow-Werndl, hoch erfolgreich im Dressursport, zum Beispiel EM-Medailliengewinnerin 2015, und ihr Bruder Benjamin Werndl, ebenso Profi-Dressursportler, haben sich auch durch dieses Alleinstellungsmerkmal einen Namen gemacht. In ihrem Kurs Ein ganzheitliches Konzept für den Erfolg im Dressursport zeigen sie, wie sie diese Ansprüche verweben und so ein richtig gutes, stimmiges Konzept für ihre Pferde entwickelt haben.

Wohlbefinden für Pferd und Reiter

Tatsächlich geht jedes Pferd in diesem Dressurstall aufs Paddock und auf die Weide. Und das nicht nur: Ihre Pferde gehen übrigens auch an der Hand spazieren, gehen auf Ausritte und werden am Boden trainiert. Das alles gehört für die Werndls zur Gesunderhaltung des Pferdes, und ist damit ein ganz wichtiger Bestandteil des Trainingsplans.

Die beiden Geschwister sind ein perfektes Team, und Benjamin Werndl hat so einiges zum Erfolg seiner Schwester dazu getan. In diesem Blogartikel haben wir über die beiden und ihr gemeinsames Trainieren und Arbeiten geschrieben.

Die Sache mit der Konkurrenz

Bei zwei so erfolgreichen Geschwistern könnte man nun meinen, dass der Konkurrenzkampf enorm wäre. Das ist er auch – jedoch miteinander anstatt gegeneinander. Im Kurs Ein ganzheitliches Konzept für den Erfolg im Dressursport erzählt Benjamin Werndl, wie die beiden sich stützen und ergänzen. Weshalb Konkurrenz überhaupt nicht hilfreich ist, und wie er mit eigenen Fehlern und Fehlern, die einem mit dem Pferd unterlaufen, so umgeht.

Soviel darf man vorab verraten: Sehr inspirierend, diese Grundeinstellung!