Die Körpersprache des Reiters Teil 3: Leichttraben und Aussitzen



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Marlies Fischer-Zillinger und Claudia Weissauer, eine Physiotherapeutin und eine Reitlehrerin haben sich zusammengetan, um ihr Wissen sinnvoll zu verbinden. Die Körpersprache des Reiters heißt das Konzept, mit dem sie Reitern helfen richtig zu sitzen und so die Einwirkung auf das Pferd zu optimieren.

Beim Leichttraben hat der Reiter nur einen kurzen Moment der Gewichtseinwirkung auf das Pferd. Deshalb muss dieser so effizient wie möglich genutzt werden. Dies geht nur mit einer geschmeidigen Bewegung im richtigen Augenblick.

Oft sieht man übertriebenes Aufstehen und Einsitzen, zu viel Krafteinwirkung und unruhige Unterschenkel und Hände. All das führt zu Verspannungen und Taktfehlern beim Pferd. Nur ein ausbalanciert sitzender Reiter kann mit ruhiger Hand in der Bewegung mitgehen und nur dann kann sich das Pferd in seinen Bewegungsmöglichkeiten frei entfalten.

Um im Aussitzen richtig mitzuschwingen, muss die Reiterhüfte der Trabbewegung sowohl rechts und links, wie auch nach vorne und hinten geschmeidig folgen können. Übungen im Sattel und auf dem Holzpferd sensibilisieren den Reiter dafür, auf die Bewegungen des Pferdes zu achten und sich darauf einzulassen.

Weitere Teile der Serie:

 

Marlies Fischer-Zillinger

Gemeinsam mit Claudia Weissauer hat die Physiotherapeutin Marlies Fischer-Zillinger das Konzept von der Körpersprache des Reiters entwickelt, das sie in Sitzschulungskursen vermitteln.

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