Die Körpersprache des Reiters Teil 4: Reiten von Wendungen



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In Wendungen sind beide Körperseiten des Reiters gleichwertig an der Führung des Pferdes beteiligt. Das innere Bild eines Zuges, der in einer Kurve beide Schienen gleichermaßen nutzt, verdeutlicht die Einwirkung des Reiters auf gebogenen Linien. Der Reiter muss jederzeit mit seinem Pferd im Gleichgewicht bleiben und es sowohl mit den inneren als auch mit den äußeren Hilfen begleiten.

Oft sieht man ein übertriebenes „Sich-nach-innen-legen“, verbunden mit dem Einknicken in der Hüfte, und als Resultat ein Pferd, das über die Schulter nach außen driftet. Gerade in Wendungen ist es wichtig, dass die Hüfte des Reiters geschmeidig in die Bewegung des Pferdes eingeht, er aber gleichzeitig im Oberkörper stabil bleibt.

Marlies Fischer-Zillinger und Claudia Weissauer, eine Physiotherapeutin und eine Reitlehrerin, haben sich zusammengetan, um ihr Wissen sinnvoll zu verbinden. Die Körpersprache des Reiters heißt das Konzept, mit dem sie Reitern helfen, richtig zu sitzen und so die Einwirkung auf das Pferd zu optimieren.

Weitere Teile der Serie:

 

Marlies Fischer-Zillinger

Gemeinsam mit Claudia Weissauer hat die Physiotherapeutin Marlies Fischer-Zillinger das Konzept von der Körpersprache des Reiters entwickelt, das sie in Sitzschulungskursen vermitteln.

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