Die Körpersprache des Reiters Teil 5: Einseitige Gewichtshilfen



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Wie beim Reiten von Wendungen darf der Reiter auch in den Seitengängen oder in der Galopparbeit seine äußere Körperhälfte nicht vergessen. Aus einer guten Körperspannung und einem stabilen Oberkörper heraus ist hierbei die Feinabstimmung der Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen besonders wichtig.

Zu viel Krafteinsatz mit dem Bein blockiert das Becken und die Reiterhand wirkt automatisch rückwärts. Um übertriebene Hilfen zu vermeiden, empfiehlt es sich beispielsweise das Schulterherein zunächst nur mit einer sehr geringen Abstellung zu erarbeiten und diese dann zentimeterweise zu erweitern.

Bei der Galopphilfe soll der Reiter innen vermehrt belasten, wird das jedoch übertrieben, verliert er den Kontakt außen und die Zentrifugalkraft trägt Pferd und Reiter aus der Wendung. Das Verhältnis der Einwirkung zwischen innerem und äußerem Gesäßknochen muss sowohl auf der geraden, wie auch auf der gebogenen Linie stimmig sein.

Weitere Teile der Serie:

 

Marlies Fischer-Zillinger

Gemeinsam mit Claudia Weissauer hat die Physiotherapeutin Marlies Fischer-Zillinger das Konzept von der Körpersprache des Reiters entwickelt, das sie in Sitzschulungskursen vermitteln.

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