Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern



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Callas ist eine 4-jährige Hannoveraner Stute, die noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung zum Vielseitigkeitspferd steht. In der Dressurarbeit folgt nach der Gewöhnungsphase nun die zweite Phase der Ausbildungsskala – die Entwicklung der Schubkraft. Hierzu gilt es eine sichere Anlehnung zu erarbeiten, also eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul, die die Bewegung aus der Hinterhand aufnimmt.

Callas ist zu Beginn einer Trainingseinheit oft noch etwas ungestüm. Ingrid Klimke reitet in der Lösungsphase deshalb mit leicht anstehendem Zügel, achtet auf fleißiges Abfussen und beginnt die Stute vorwärts-abwärts zu dehnen. In der Arbeitsphase zeigt die Stute noch Unsicherheit in der Anlehnung. Ein guter Tipp, um sich selbst daran zu hindern, Probleme in der Anlehnung mit den Händen lösen zu wollen, ist die Zügelbrücke. Schritt-Trab-Übergänge und halbe Paraden verhelfen zu mehr Durchlässigkeit. Auch erste Schritt-Galopp-Übergänge und etwas Außengalopp, sowie ganze Paraden und ruhiges, geschlossenes Halten stehen auf dem Programm.

Themen: Ausbildungsskala, Dressur, Schubkraft, Anlehnung, Übergänge reiten, halbe Paraden, Durchlässigkeit

Ingrid Klimke

Sie ist Olympiasiegerin und Weltmeisterin und folgt den Spuren ihres berühmten Vaters, der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Ingrid Klimke ist eine der wenigen Profireiter der Welt, die sowohl in der Dressur als auch in der Vielseitigkeit international erfolgreich reiten.

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