Anlehnung und Durchlässigkeit bei jungen Pferden verbessern



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Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es, mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Anlehnung ist die stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand. Die Anlehnung darf dabei niemals rückwärts wirken, sondern muss die Bewegung von hinten aufnehmen und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schaffen.

In diesem Video reitet Ingrid Klimke ein 4-jähriges Pferd, dass noch am Anfang seiner Ausbildung steht. In der Dressurarbeit folgt nach der Gewöhnungsphase nun die zweite Phase der Ausbildungsskala – die Entwicklung der Schubkraft. 

Das junge Pferd ist zu Beginn einer Trainingseinheit oft noch etwas ungestüm. Ingrid Klimke reitet in der Lösungsphase deshalb mit leicht anstehendem Zügel, achtet auf fleißiges Abfussen und die stete Anlehnung und beginnt die Stute vorwärts-abwärts zu dehnen. In der Arbeitsphase zeigt die Stute noch Unsicherheit in der Anlehnung. Ein guter Tipp, um sich selbst daran zu hindern, Probleme in der Anlehnung mit den Händen lösen zu wollen, ist die Zügelbrücke. Schritt-Trab-Übergänge und halbe Paraden verhelfen zu mehr Durchlässigkeit. Auch erste Schritt-Galopp-Übergänge und etwas Außengalopp, sowie ganze Paraden und ruhiges, geschlossenes Halten stehen auf dem Programm.

Du lernst in diesem Video:

  • Die Anlehnung durch Vorwärtsreiten verbessern
  • Die Zügelbrücke richtig anwenden für ruhigere Hände und eine weiche Anlehnung
  • Halbe Paraden richtig geben
  • Die Übergänge zum Halten verbessern

Ingrid Klimke

Sie ist Olympiasiegerin und Weltmeisterin und folgt den Spuren ihres berühmten Vaters, der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Ingrid Klimke ist eine der wenigen Profireiter der Welt, die sowohl in der Dressur als auch in der Vielseitigkeit international erfolgreich reiten.

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