Die Dressurausbildung Teil 3: Vorbereitung auf die Klasse L und Gewöhnung an die Kandare



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In dieser einzigartigen Videoreihe aus den 80iger Jahren erklärt und demonstriert Dressurlegende Dr. Reiner Klimke die korrekte Ausbildung von Pferden nach bewährten, klassischen Grundsätzen.

Nach etwa einjähriger Grundausbildung wird das 5-jährige Pferd mit den Lektionen der Klasse L vertraut gemacht und an die Kandare gewöhnt. In diesem Video sehen Sie das Training von zwei Fünfjährigen - einmal auf Trense und einmal auf Kandare.

Nach dem Lösen beginnt die Arbeitsphase mit halben Paraden, durch die das Pferd vermehrt Last mit der Hinterhand aufnimmt. Ganze Paraden aus dem Trab zum Halten und Hinterhandwendungen werden geübt, ebenso das Rückwärtsrichten als Prüfstein für den Gehorsam und die Durchlässigkeit des Pferdes.

Auf dem Weg zur Klasse L wird der Galoppsprung stufenweise versammelt. Dazu eignet sich das Reiten von Volten sowie ‚aus der Ecke kehrt’. Beim anschließenden Außengalopp lernt das Pferd, sich im Galopp besser auszubalancieren. Der einfache Galoppwechsel prüft die Durchlässigkeit und stärkt die Anlehnung.

Auf dem Weg zur Klasse L wird das Pferd an die Kandare gewöhnt. Zunächst sollte der Trensenzügel vorherrschen und die Kandare nur leicht anstehen. Es ist wichtig, dass sich das Pferd nicht hinter dem Gebiss verkriecht. Der Reiter muss das Pferd an die Senkrechte herantreiben und sich langsam einen stetigen und weichen Kontakt erarbeiten.

Weitere Teile der Serie:

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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wehorse Videotipps

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte

Anja Beran

Zusammen mit ihrem Mentor Manuel Jorge de Oliveira und ihrem Team zeigt Anja Beran in diesem Video den Aufbau einer typischen Trainingseinheit und das Erarbeiten der Seitengänge, die dabei helfen das junge Pferd geschmeidig zu machen und es gerade zu richten.

Dauer: 08:25 Minuten

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Dehnungshaltung Teil 2: Das junge Pferd

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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