Helios’ Weg zum Dressurpferd Folge 3: Anlehnung auf Kandare



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In dieser Ausbildungsserie können Sie mitverfolgen, wie sich der „normal“ veranlagte Wallach Helios unter seiner Reiterin Uta Gräf durch systematisches Training zu einem richtig guten Dressurpferd entwickelt.

Helios ist mittlerweile acht Jahre alt und Uta Gräf hat seit kurzem damit begonnen, ihn an die Kandare zu gewöhnen. Wie in Folge 1 noch gelegentlich zu erkennen ist, hat Helios früher die Tendenz gezeigt, sich im Genick etwas eng zu machen und hinter dem Zügel zu verkriechen. Durch systematisches Training hat sich seine Anlehnung im Laufe der Zeit deutlich verbessert und so fällt ihm auch die Umstellung auf die Kandare nicht sonderlich schwer.

Die Arbeitsphase beginnt Uta Gräf mit Trab–Schritt–Übergängen, bei denen sie immer wieder darauf achtet, dass Helios im Genick oben bleibt und mit der Nase nicht hinter die Senkrechte kommt.

Im Galopp arbeiten die beiden am traversartigen Zirkelverkleinern zur Vorbereitung auf die Galopp-Pirouette und an Traversalen, wobei die erfolgreiche Dressurreiterin immer nur kurze Reprisen verlangt und den Wallach sofort mit Entspannung und Abwechslung belohnt, sobald er seine Sache gut macht.

Weitere Teile der Serie:
Helios’ Weg zum Dressurpferd Folge 2: Trabarbeit & Traversalen
Helios’ Weg zum Dressurpferd Folge 4: Kraftaufbau & Selbsthaltung

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

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Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

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Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

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Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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