Dressurreiten mit Begeisterung Teil 2: Pferde motivieren – Motivation erhalten



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/200630-2_motivieren_biig.jpg 2015-08-24T00:00:00+02:00

Uta Gräf ist es wichtig, das Training individuell auf die Pferde und deren Tagesform abzustimmen. Planvolles Training heißt nicht, einem bestimmten Schema zu folgen, sondern die gesetzten Ziele für jedes Pferd immer wieder an die tatsächliche Entwicklung anzupassen.

Uta Gräf zeigt mit ihrem Grand-Prix-Pferd Le Noir, wie sie das Training aufbaut, um den erfahrenen Hengst nicht zu langweilen. Die Arbeitsphase beginnt sie stets mit Übungen, die dem Pferd leicht fallen, denn etwas gut zu machen, motiviert sowohl Pferd als auch Reiter. Kurze Reprisen sorgen für Abwechslung und Aufmerksamkeit. Häufige Entspannungsphasen sind ebenfalls wichtig. Sie dienen nicht nur als positive Bestätigung für das Pferd, sondern geben dem Reiter außerdem die Möglichkeit zu überprüfen, ob sein Pferd losgelassen und durchlässig ist und sich anschließend gleich wieder aufnehmen und für die nächste Aufgabe vorbereiten lässt.

Le Noir ist ein besonders fein zu reitendes Pferd und Uta Gräf zeigt, wie sich durch dieses Training die Hilfen so weit minimieren lassen, dass auch schwere Lektionen einhändig geritten werden können. Am Beispiel des zum Zeitpunkt der Aufnahmen sechsjährigen Damon Jerome NRW zeigt sie den Trainingsaufbau für ein Pferd, das noch am Anfang seiner Dressurausbildung steht.

Weitere Teile der Serie:
Dressurreiten mit Begeisterung Teil 1: Feines Reiten beginnt im Kopf
Dressurreiten mit Begeisterung Teil 3: Leistungsgerechte Förderung mit feinen Hilfen

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

> mehr

wehorse Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

Hier geht es zum Video

Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

Hier geht es zum Video