Dressurreiten mit Begeisterung Teil 2: Pferde motivieren – Motivation erhalten



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Uta Gräf ist es wichtig, das Training individuell auf die Pferde und deren Tagesform abzustimmen. Planvolles Training heißt nicht, einem bestimmten Schema zu folgen, sondern die gesetzten Ziele für jedes Pferd immer wieder an die tatsächliche Entwicklung anzupassen.

Uta Gräf zeigt mit ihrem Grand-Prix-Pferd Le Noir, wie sie das Training aufbaut, um den erfahrenen Hengst nicht zu langweilen. Die Arbeitsphase beginnt sie stets mit Übungen, die dem Pferd leicht fallen, denn etwas gut zu machen, motiviert sowohl Pferd als auch Reiter. Kurze Reprisen sorgen für Abwechslung und Aufmerksamkeit. Häufige Entspannungsphasen sind ebenfalls wichtig. Sie dienen nicht nur als positive Bestätigung für das Pferd, sondern geben dem Reiter außerdem die Möglichkeit zu überprüfen, ob sein Pferd losgelassen und durchlässig ist und sich anschließend gleich wieder aufnehmen und für die nächste Aufgabe vorbereiten lässt.

Le Noir ist ein besonders fein zu reitendes Pferd und Uta Gräf zeigt, wie sich durch dieses Training die Hilfen so weit minimieren lassen, dass auch schwere Lektionen einhändig geritten werden können. Am Beispiel des zum Zeitpunkt der Aufnahmen sechsjährigen Damon Jerome NRW zeigt sie den Trainingsaufbau für ein Pferd, das noch am Anfang seiner Dressurausbildung steht.

Weitere Teile der Serie:
Dressurreiten mit Begeisterung Teil 1: Feines Reiten beginnt im Kopf
Dressurreiten mit Begeisterung Teil 3: Leistungsgerechte Förderung mit feinen Hilfen

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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