Dressurreiten mit Begeisterung Teil 2: Pferde motivieren – Motivation erhalten



https://cdn.wehorse.com/video/stream/0/0/0/0/0/1/2/3/de/images/cover.jpg 2015-08-24T00:00:00+02:00

Uta Gräf ist es wichtig, das Training individuell auf die Pferde und deren Tagesform abzustimmen. Planvolles Training heißt nicht, einem bestimmten Schema zu folgen, sondern die gesetzten Ziele für jedes Pferd immer wieder an die tatsächliche Entwicklung anzupassen. Uta Gräf zeigt mit ihrem Grand-Prix-Pferd Le Noir, wie sie das Training aufbaut, um den erfahrenen Hengst nicht zu langweilen. Die Arbeitsphase beginnt sie stets mit Übungen, die dem Pferd leicht fallen, denn etwas gut zu machen, motiviert sowohl Pferd als auch Reiter.

Kurze Reprisen sorgen für Abwechslung und Aufmerksamkeit. Häufige Entspannungsphasen sind ebenfalls wichtig. Sie dienen nicht nur als positive Bestätigung für das Pferd, sondern geben dem Reiter außerdem die Möglichkeit zu überprüfen, ob sein Pferd losgelassen und durchlässig ist und sich anschließend gleich wieder aufnehmen und für die nächste Aufgabe vorbereiten lässt.

Le Noir ist ein besonders fein zu reitendes Pferd und Uta Gräf zeigt, wie sich durch dieses Training die Hilfen so weit minimieren lassen, dass auch schwere Lektionen einhändig geritten werden können. Am Beispiel des zum Zeitpunkt der Aufnahmen sechsjährigen Damon Jerome NRW zeigt sie den Trainingsaufbau für ein Pferd, das noch am Anfang seiner Dressurausbildung steht.

Du lernst in diesem Video:

  • Lerne, wie du die Motivation eines erfahrenen Pferdes erhältst
  • Verhindere die Demotivation von jungen Pferden von Beginn an
  • So arbeitet dein Pferd auch an fremden Orten konzentriert mit
  • Tipps für die Erhaltung der Losgelassenheit während der gesamten Arbeit

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

> mehr

Ähnliche Videos

Die Schule der Légèreté Teil 3: Vorbereitende Arbeit vom Boden aus

Philippe Karl

Das Maul des Pferdes ist heilig. Die Einwirkung der Reiterhand sollte dem Pferd bereits vom Boden aus verständlich gemacht werden, um möglichst schonend und sanft durchgeführt werden zu können.

Dauer: 00:11:44 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 1: Theoretischen Grundlagen

Philippe Karl

Wer die Philosophie von Philippe Karl und seiner Schule der Légèreté verstehen will, sollte sich zunächst theoretisch mit den wichtigen Kriterien beschäftigen. Grundlage seiner Lehre sind Harmonie und Balance zwischen Reiter und Pferd. Auf dem Weg der Ausbildung spielt die richtige Einwirkung des Reiters eine entscheidende Rolle.

Dauer: 00:10:59 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 00:09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 4: Basisarbeit unter dem Sattel

Philippe Karl

Die Abkau- und Biegeübungen werden von Philippe Karl vom Boden aus in die Arbeit unter dem Sattel übertragen. Danach erarbeitet er einfache Übergänge zwischen Schritt und Trab. Korrekt gerittene Seitengänge sind schließlich der Schlüssel zu richtiger Gymnastizierung des Pferdes.

Dauer: 00:18:39 Minuten

Hier geht es zum Video

Sitzfehler - Einknicken in der Hüfte

Elaine Butler

Ein häufiger Sitzfehler ist das Einknicken in der Hüfte. Vor allem im Galopp auf dem Zirkel oder in den Seitengängen wird das Einknicken sichtbar und zum Problem für die korrekte Einwirkung auf das Pferd. Elaine Butler erklärt, wie dieser meist unbewusste Sitzfehler effektiv korrigiert werden kann.

Dauer: 00:15:07 Minuten

Hier geht es zum Video