Die Dressurausbildung Teil 8: Vorbereitung auf die Klasse M



https://cdn.wehorse.com/video/stream/0/0/0/0/0/1/5/0/de/images/cover.jpg 2015-11-08T00:00:00+01:00

Diese einzigartige Videoreihe aus den 80er-Jahren gibt dem Zuschauer einen Einblick in die Ausbildungsweise und Trainingsstruktur der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Anhand unterschiedlicher Pferde und Reiter erklärt er die korrekte Dressurausbildung nach klassischen Grundsätzen.

Zwischen dem fünften und sechsten Lebensjahr werden die Dressurpferde an die Klasse M herangeführt. In diesem Video kommentiert Dr. Reiner Klimke die Ausführung der entsprechenden Lektionen und erklärt, worauf dabei besonders zu achten ist. Die von Ehefrau Ruth Klimke vorgestellte Schimmelstute wächst langsam in die Klasse M herein. Bei einigen Lektionen bedarf es noch leichter Korrekturen.

Die Lösungsphase ist auch für das fortgeschrittene Dressurpferd sehr wichtig und kann zum Beispiel mit dem Reiten über Cavaletti und außerhalb des Dressurvierecks abwechslungsreich gestaltet werden. In der Arbeitsphase übt die Reiterin Seitengänge: zunächst aus Volten heraus, anschließend in Form von halben Traversalen durch die Bahn. Dabei ist wichtig, dass das Pferd sauber gestellt und gebogen ist und gleichmäßig übertritt.

Die Traversalen können, zunächst auf die lange Seite zugeritten, außerdem als Einstieg in die fliegenden Galoppwechsel dienen, indem das Pferd an der Bande umgestellt und so zum Umspringen motiviert wird. Die Schimmelstute verwirft sich dabei noch im Genick. Die Reiterin korrigiert durch ein kurzes Überstreichen, um der Spannung entgegenzuwirken. Das Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen am Ende der Trainingseinheit zeigt, dass sich dabei jedoch keine bleibenden Verspannungen gebildet haben – das Pferd läuft ausbalanciert, zufrieden und mit aufgewölbtem Rücken.

Weitere Teile der Serie:

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

> mehr

Ähnliche Videos

Dehnungshaltung Teil 2: Das junge Pferd

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

Hier geht es zum Video

Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

Hier geht es zum Video

Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

Hier geht es zum Video