Dressursport – ganzheitlich zum Erfolg Teil 1: Trainingsphilosophie in der täglichen Arbeit



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Zum Gesamtkonzept von Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl gehört es, optimale Bedingungen für das Pferd zu schaffen. Körper und Psyche des Pferdes werden in allen Facetten bedacht. 

Die Ausbildung beginnt für die beiden Geschwister mit der richtigen Einstellung. Sie legen den Fokus auf die Entwicklung der Pferde. Der Erfolg hingegen ist nicht primäres Ziel, sondern eine automatische Folge.

Sie coachen sich gegenseitig und zeigen im Training, wie sie diesen Ansatz praktisch umsetzen. Jessica von Bredow-Werndl ist im Training mit ihrer Stute Havanna zu sehen. Piaffe und Passage fallen der Stute ausgesprochen leicht, im Training geht es jedoch noch einmal zurück an die Grundlagen: Havanna Stute soll hinten fleißiger werden, sie duckt sich besonders im Galoppwechsel gern ein wenig weg und kommt dann auf die Vorhand. Auch wenn die Stute lektionsmäßig weit gefördert ist, verbessert gerade das Zurückstufen das Pferd enorm. Nach dem frischen Vorwärts wird zum Beispiel nur ein fliegender Wechsel eingebaut, statt sofort Serienwechsel zu trainieren. Benjamin Werndl kommentiert den Ritt, so dass Jessica von Bredow-Werndl stets ein Feedback vom Boden bekommt.

Weitere Teile der Serie:

Dressursport – ganzheitlich zum Erfolg Teil 2: Supervision und Coaching

Dressursport - ganzheitlich zum Erfolg Teil 3: Hand- und Bodenarbeit für Dressurpferde

Dressursport - ganzheitlich zum Erfolg Teil 4: Haltung und Gesundheit

Dressursport – ganzheitlich zum Erfolg Teil 5: Besser reiten durch Yoga & Kraftsport

Jessica von Bredow-Werndl

Jessica von Bredow-Werndl ist eine der Nachwuchs-Reiterinnen an der Weltspitze und holte mit dem deutschen Dressur-Kader 2015 eine EM-Medaille in Aachen. Auf Gut Aubenhausen bildet sie gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Werndl Dressurpferde aus.

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wehorse Videotipps

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

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Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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