Dressursport – ganzheitlich zum Erfolg Teil 2: Supervision und Coaching



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/300010-2_dressursport_ganzheitlich_biig.jpg 2015-11-16T00:00:00+01:00

Ob im Heimtraining alles auf dem richtigen Wege ist, das prüft bei Jessica von Bredow-Werndl und ihrem Bruder Benjamin Trainer Jonny Hilberath. Er übernimmt für die Geschwister die Supervision und unterrichtet beide.

In diesem Video ist das Training von vier Pferden der Geschwister unter der Aufsicht von Jonny Hilberath zu sehen. Ziel ist ein entspanntes Gemüt des Pferdes und zugleich das Zeigen imposanter Bewegungen. Genau das ist die Essenz zum Sportpartner Pferd auf Gut Aubenhausen, das meint Ganzheitlichkeit und eine gewisse „Lässigkeit“, welche die Ausbilder im Video immer wieder einfordern. Nichts soll durch Spannung erreicht werden, das psychische und physische Wohlbefinden steht im Vordergrund.

Das Pferd bleibt durch die ruhige und abwechslungsreiche Arbeit in einer aufmerksamen geistigen Haltung. Der Reiter kann es sich und dem Pferd im Training durch eine kluge Aufteilung der Lektionen einfacher machen. Ein Beispiel: Nach der Galopp-Pirouette Außengalopp zu reiten macht Sinn, weil dieser den Galoppsprung vergrößert. Der Reiter sichert sich so das Vorwärts und pariert das Pferd zudem aufs äußere Hinterbein. So wird das Ziel, mehr Gewicht aufs tragende Hinterbein zu verschieben, geschickt weiter anvisiert. Durch solch eine kluge Einleitung gelingt die nächste Galopp-Pirouette gleich noch besser.

Zu sehen sind auch Strategien, die helfen, wenn einmal nicht sofort alles funktioniert. Jessica von Bredow-Werndl erklärt, wie wichtig es ist, über einen Fehler hinweg zu reiten und sich auf die Stärken zu konzentrieren. Ihr Bruder betont, dass oberste Regel für beide immer sei, den Erfolgswillen nicht über die Leistungsmöglichkeiten des Pferdes zu stellen.

Weitere Teile der Serie:

Jessica von Bredow-Werndl

Jessica von Bredow-Werndl ist eine der Nachwuchs-Reiterinnen an der Weltspitze und holte mit dem deutschen Dressur-Kader 2015 eine EM-Medaille in Aachen. Auf Gut Aubenhausen bildet sie gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Werndl Dressurpferde aus.

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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