Längsbiegung Teil 1: Stellung erfragen, anwenden, korrigieren



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Das Thema Stellung und Biegung gehört für Britta Schöffmann zu den grundlegenden Forderungen an eine pferdegerechte und gesundheitsfördernde Ausbildung. Denn nur über eine gleichmäßig geschmeidige und bewegliche Längsachse des Pferdekörpers lassen sich Anlehnung, Schwung und Geraderichtung und später auch die Versammlung fördern, lässt sich das Gleichgewicht des Pferdes in Wendungen verbessern und das Schwingen der Rückenmuskulatur erhalten.

Das alles kann aber nur erreicht werden, wenn die Frage nach Stellung vom Pferd freiwillig und nachgiebig beantwortet wird. "Gerade hier werden jedoch oft Fehler gemacht", weiß die Ausbilderin. "Entweder wird Stellung durch grobe Krafteinwirkung eingefordert oder aber gänzlich vergessen. Da es ohne Stellung aber keine Biegung gibt hat in solchen Fällen dann aber das Reiten von Wendungen keinen gymnastischen Wert und ist auf Dauer sogar eher schädlich."

Im Video erklärt Britta Schöffmann, mit welchen Hilfen Stellung erreicht wird, wann und in welchem Umfang der Reiter nachgibt und warum Abwarten manchmal eine Option sein kann. Ein Blick auf Lektionen, die ausschließlich in Stellung geritten werden, gibt erste Hinweise auf diagonale Hilfengebung, ein Blick 'ins Pferd' auf die an Stellung beteiligten Gelenke.

Weitere Teile der Serie:

Längsbiegung Teil 2: So entsteht die Biegung

Längsbiegung Teil 3: Zirkel, Volten, Schlangenlinien

Längsbiegung Teil 4: Das junge Pferd

Längsbiegung Teil 5: Der junge oder unerfahrene Reiter

Dr. Britta Schöffmann

Die Journalistin und ehemalige Grand-Prix-Reiterin hat ihr Hobby Pferd zum "vielseitigsten Beruf der Welt" gemacht: Sie reitet, lehrt und schreibt. Ihre Bücher rund um Dressurausbildung werden weltweit gelesen.

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Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Das Korrekturpferd Flamingo Teil 2

Anja Beran

In diesem zweiten Teil der Videoreihe wird die Entwicklung des Korrekturpferdes Flamingo zunächst nach knapp drei und noch einmal nach sieben Monaten Ausbildung bei Anja Beran gezeigt. Deutliche Veränderungen sind sichtbar. Manuel Jorge de Oliveira und Dr. Gerd Heuschmann kommentieren wichtige Aspekte der Ausbildung.

Dauer: 13:32 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

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Dauer: 19:09 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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