Die Dressurausbildung Teil 9: Festigung der M-Lektionen & Turnierprüfung



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/202452-2_dressurausbildung_9_biig.jpg 2015-11-24T00:00:00+01:00

Diese einzigartige Videoreihe aus den 80er Jahren macht es möglich, die systematische Pferdeausbildung von Dr. Reiner Klimke nachzuvollziehen und das alltägliche Training sowie Dressurprüfungen auf dem Turnier zu verfolgen. Der siegreichste Dressurreiter der Welt kommentiert die Ritte und erklärt anhand von den unterschiedlichen Pferden die korrekte Dressurausbildung nach klassischen Grundsätzen.

Zunächst werden ein 7-jähriger holländischer Wallach mit Kandare und ein 7-jähriger westfälischer Wallach mit Trense präsentiert. Dr. Reiner Klimke kommentiert die Trainingseinheiten und weist darauf hin, dass nicht jeden Tag mit Kandare geritten werden sollte, sondern lediglich ab und zu, um das Pferd immer mal wieder daran zu gewöhnen. In den Lektionen, wie zum Beispiel dem fliegenden Galoppwechsel und dem versammelten Galopp, sieht man den Pferden eine deutlich größere Reife an, als den in Teil 6 und Teil 7 gezeigten L-Pferden.

Anschließend kann der Zuschauer den Turnierstart von Ruth Klimke in einer M-Prüfung mit dem damals 7-jährigen Wallach Tango verfolgen. Während der Wallach sich in der ersten Traversale noch leicht verwirft und in der Trabverstärkung laut Dr. Reiner Klimke noch etwas mehr Engagement mit den Hinterbeinen zeigen könnte, gelingen zum Beispiel der versammelte Schritt und der fliegende Galoppwechsel fehlerlos. Bei dem zweiten Mitteltrab ist ebenfalls eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Insgesamt zeigt das Paar die gefragten Lektionen sicher, mit guter Durchlässigkeit und wird mit entsprechender Wertnote belohnt.

Weitere Teile der Serie:

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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wehorse Videotipps

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Dehnungshaltung Teil 1: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

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