Gelassenheitstraining für Turnierpferde Teil 1: Wie Pferde lernen



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Wehende Fahnen, Zuschauer mit Regenschirmen, laute Musik und Trubel auf den Reitturnieren – natürlicherweise reagieren Pferde in solchen Situationen mit ihrem Fluchtreflex, der fest im Verhaltensmuster der Herdentiere verankert ist und in der freien Wildbahn das Überleben gesichert hat.

Heutzutage sollen Reitpferde all diesen Herausforderungen mit Gelassenheit und Selbstbewußtsein begegnen. Um das zu können, müssen sie aber Verständnis für die Situationen entwickeln und lernen, nicht mit Flucht zu reagieren.

Damit der Reiter sein Pferd entsprechend erziehen kann, muss er zunächst wissen, wie Pferde lernen. Es gibt drei Arten des Lernens bei Pferden: Erstens durch Gewöhnung, zweitens durch die sogenannte operante Konditionierung und drittens durch Assoziation.

Der Ausbilder hat dabei zwei Möglichkeiten den Erfolg seiner Arbeit zu festigen und zwar entweder durch positive Verstärkung, also durch Belohnung für ein gewünschtes Verhalten oder durch die negative Verstärkung, das Wegnehmen von etwas, z.B. von Druck. Wichtig ist auf jeden Fall konsequentes Handeln.

Durch das Erarbeiten verschiedener Basisübungen, wie z.B. Rückwärts- und Seitwärtsweichen sowie Stillstehen, werden die Grundlagen für kontrollierbare Bewegungen und gelassene Reaktionen des Pferdes gelegt.

Themen: Lernverhalten, positive und negative Verstärkung, Gelassenheitstraining, Bodenarbeit, Horsemanship

 Weitere Teile der Serie:

Gelassenheitstraining für Turnierpferde Teil 2: Gewöhnung an Objekte am Boden & Lärm

Gelassenheitstraining für Turnierpferde Teil 3: Gewöhnung an Regenschirme & Co

Warwick McLean

Der Australier verbindet seine langjährige Erfahrung im Bereich Pferdeverhalten und -erziehung mit dem Dressurreiten und der Pferdeausbildung bis auf Grand Prix-Niveau. Gemeinsam mit seiner Frau führt er einen Ausbildungsstall in der Nähe von Düsseldorf und trainiert unter anderem die Pferde von Jessica von Bredow-Werndl.

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

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Das Korrekturpferd Flamingo Teil 1

Anja Beran

In dieser Videoreihe wird die besondere Entwicklung des Westfalen-Wallachs Flamingo über einen Zeitraum von vier Jahren dokumentiert. Dieser erste Teil zeigt den 8-jährigen Wallach kurz nachdem er nach einer längeren Weidepause zu Anja Beran und ihrem Team kam.

Dauer: 11:59 Minuten

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Das Korrekturpferd Flamingo Teil 2

Anja Beran

In diesem zweiten Teil der Videoreihe wird die Entwicklung des Korrekturpferdes Flamingo zunächst nach knapp drei und noch einmal nach sieben Monaten Ausbildung bei Anja Beran gezeigt. Deutliche Veränderungen sind sichtbar. Manuel Jorge de Oliveira und Dr. Gerd Heuschmann kommentieren wichtige Aspekte der Ausbildung.

Dauer: 13:32 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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