Dressursport - ganzheitlich zum Erfolg Teil 3: Hand- und Bodenarbeit für Dressurpferde



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Sinnvolle Abwechslung und Ausgleich für Pferd und Reiter gehören zum ganzheitlichen Trainingsprogramm der Werndl-Geschwister. Dazu gehören neben der Dressurarbeit unter anderem entspannte Ausritte, Gymnastikspringen und regelmäßige Bewegung an der Longe.

Ein wichtiger Bestandteil der Dressurausbildung ist die Arbeit an der Hand. Für diese Arbeit unterstützt die Werndls Oberbereiter Andreas Hausberger von der Wiener Hofreitschule. Im Film ist zu sehen, wie die ersten Schritte für ein junges Pferd an der Hand des Meisters aussehen, wie die Pferde später in Richtung Piaffe gearbeitet werden und wie die Geschwister das an der Hand erarbeitete mit ins tägliche Reittraining einfließen lassen.

Auch die Psyche der Pferde wird im Training berücksichtigt. Ist das Pferd mutig und selbstbewusst, dann fällt vieles leichter. Der Grundstein für gute Nerven wird am Boden gelegt. Warwick McLean ist für diese Arbeit der Ausbildungs-Partner von Jessica von Bredow-Werndl und ihrem Bruder. Er erklärt im Video genau, wie Horsmanship-Training Dressurpferden hilft auch in ungewohnten Situationen gelassen zu bleiben und welche psychologischen Aspekte er in seine Arbeit mit einbezieht. 

Weitere Teile der Serie:

Jessica von Bredow-Werndl

Jessica von Bredow-Werndl ist eine der Nachwuchs-Reiterinnen an der Weltspitze und holte mit dem deutschen Dressur-Kader 2015 eine EM-Medaille in Aachen. Auf Gut Aubenhausen bildet sie gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Werndl Dressurpferde aus.

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