Die Dressurausbildung Teil 10: Training mit dem reifen M-Pferd



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Einen Einblick in den Trainingsalltag des siegreichsten Dressurreiters der Welt bekommen: Diese einzigartige Videoreihe aus den 80er Jahren macht es möglich. Dr. Reiner Klimke erklärt anhand unterschiedlicher Pferde und Reiter die korrekte Dressurausbildung nach klassischen Grundsätzen bis zur höchsten Klasse.

„Es dauert ca. ein Jahr bis die Muskulatur des Pferdes so weit fortentwickelt ist, dass der Ausdruck der Bewegungen noch schöner und noch selbstverständlicher gezeigt werden kann.“ Bei den drei in diesem Teil vorgestellten Pferden ist dieses Jahr bereits vergangen – sie sind reife M-Pferde. Im Training wird daran gearbeitet, dass die Hilfen weniger sichtbar werden und die Selbstsicherheit des Pferdes zunimmt.

Dr. Reiner Klimke veranschaulicht und erklärt in diesem Video, welche Lektionen auf diesem Ausbildungsstand auf welche Art und Weise abrufbar sein sollten. Zum Beispiel ist es bei den halben Schrittpirouetten wichtig, dass der innere Hinterfuß mittritt. Versammelter Trab und Mitteltrab müssen außerdem ausdrucksvoller sein als bei einem Pferd, das erst am Anfang der Klasse M steht. Beim starken Trab soll das Pferd den höchstmöglichen Ausdruck zeigen können, der ihm von Natur aus gegeben ist.

Das geradegerichtete Galoppieren auf der Mittellinie und das daraus entwickelte Halten demonstriert Dr. Reiner Klimke mit dem westfälischen Wallach Magnus. Das Halten muss prompt erfolgen und ist neben einer vorausgesetzten Lektion in Prüfungen auch eine wertvolle Übung zur Überprüfung des Gehorsams des Pferdes.

Weitere Teile der Serie:

Die Dressurausbildung Teil 9: Festigung der M-Lektionen & Turnierprüfung

Die Dressurausbildung Teil 11: Das Verfeinern der Hilfen mit dem fertigen M-Pferd

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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Reinhart Koblitz

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