Grundkommunikation am Boden: Pferde spielerisch bewegen



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Wolfgang Marlie ist langjähriger Ausbilder und Reitlehrer. Besonderen Wert legt er auf ein harmonisches Miteinander: das Reiten beginnt mit einer gesunden und vertrauten Beziehung zu seinem Pferd.

Pferde sind Fluchttiere, sie suchen nach Zugehörigkeit und Sicherheit. In diesem Video erinnert Wolfgang Marlie an die Grundlagen des Pferdeverhaltens und erklärt mit dem Spiel aus Distanz und Nähe eine Übung, mit der jeder das Vertrauensverhältnis zu seinem Pferd verbessern kann - manchmal schon in wenigen Minuten.

Liebevoll aber konsequent wird das Pferd abwechselnd durch Treiben auf einen Platz verwiesen oder durch Pausen in die Ruhe eingeladen. Wichtig ist dabei die Arbeit ohne Strick - erst das Gefühl in der Not flüchten zu können gibt dem Pferd die Ruhe zu bleiben. Die Übung ist ein effektiver Schritt auf dem Weg ein Sicherheit bietender und geschätzter Partner für sein Pferd zu werden.

Themen: Bodenarbeit, Kommunikation, Verhalten, Körpersprache

Wolfgang Marlie

Seit mehr als 50 Jahren führt er die Reiterpension Marlie in Scharbeutz an der Ostsee. Dort eröffnen sein Team und er ihren Gästen neue Wege zu einer vertrauensvollen Verständigung mit Pferden. Sein Handwerk lernte Wolfgang Marlie unter anderem bei Größen der Reitkunst wie Egon von Neindorff.

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wehorse Videotipps

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Gewöhnung an erste Geländesprünge

Ingrid Klimke

Das Reiten in ungewohnter Umgebung und auf unterschiedlichen Untergründen festigt die Trittsicherheit und das Selbstvertrauen junger Pferde. Die richtige Gewöhnung an erste Geländesprünge und Wasserdurchritte legt den Grundstein für das weitere Training.

Dauer: 21:44 Minuten

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Sitzschule für Springreiter

Karsten Huck

Ein unabhängiger, stabiler Sitz im Gleichgewicht ist eine der Voraussetzungen für sicheres und harmonisches Reiten. Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Reiter profitieren von diesen Übungen an der Longe, mit denen die Balance in der Bewegung und über dem Sprung geschult werden.

Dauer: 15:54 Minuten

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Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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