Königssee Folge 6: Lektionen auf dem Weg zur Klasse M



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Ingrid Klimke besinnt sich in diesem Video zunächst auf wichtige Grundlagen: Sie achtet darauf, dass Königssee richtig an den Hilfen steht und das Genick tatsächlich den höchsten Punkt darstellt. Ablenkungen durch nebenan laufende Stuten nutzt die Olympiasiegerin, um dem Hengst beizubringen, dass er sich während der Arbeitsphase ganz auf ihre Hilfen konzentrieren muss. „Meine halbe Parade muss interessanter sein als die Umwelt.“

Nach dem Abfragen prompter Reaktionen beim Tritteverlängern und bei Trab-Halten-Übergängen entwickelt Ingrid Klimke aus vorherigem Travers und Schulterherein die Traversale. Die Hinterhand darf dabei nicht vorauseilen und die innere Hand muss weiterhin problemlos innen vorfühlen können. Der Zuschauer erhält die Möglichkeit zu beobachten, wie Ingrid Klimke den Hengst bei Fehlern in Ruhe korrigiert und ihn auf dem Weg zu einer richtigen Traversale unterstützt.

Den fliegenden Galoppwechsel bereitet die Olympiasiegerin mit präzisen Galopp-Schritt-Übergängen vor, um Königssee auf ihren Schenkel zu sensibilisieren und zu verhindern, dass er nachspringt. Bei einem auf Anhieb richtigen und durchgesprungenen Wechsel bietet es sich an, das Pferd durch Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen oder mit einer Schrittpause zu belohnen. Gerade wenn man am Anfang des Trainings der fliegenden Wechsel steht, ist es sinnvoll auf der jeweiligen Hand erst in der nächsten Trainingseinheit einen erneuten Versuch durchzuführen.

Weitere Teile der Serie:
Königssee Folge 5: Erste fliegende Galoppwechsel & Traversalen
Königssee Folge 7: Ausdruck verbessern & fliegende Wechsel erarbeiten

Ingrid Klimke

Sie ist Olympiasiegerin und Weltmeisterin und folgt den Spuren ihres berühmten Vaters, der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Ingrid Klimke ist eine der wenigen Profireiter der Welt, die sowohl in der Dressur als auch in der Vielseitigkeit international erfolgreich reiten.

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Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Ingrid Klimke

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Dauer: 20:01 Minuten

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Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 1: Technik und Gefühl

Reinhart Koblitz

Die gelungene Parade ist der Schlüssel zu gutem Reiten und basiert auf dem richtigen Zusammenspiel der Hilfen. Keine andere Lektion wird so oft angewendet und ist gleichzeitig mit so viel Unsicherheit und Unwissen verbunden.

Dauer: 16:05 Minuten

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