Dressursport – ganzheitlich zum Erfolg Teil 5: Besser reiten durch Yoga & Kraftsport



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Die Fitness des Reiters wird sehr häufig unterschätzt, von Nichtreitern genauso wie von Aktiven. Doch genau hier steckt wirkliches Potential: Wer seinen Körper gut auf das Reiten vorbereitet, kann im Sattel Fortschritte machen. Das gilt für jedes Leistungsniveau. Dieser Aspekt ist ganz wichtig für das gesamtseitliche Training der Geschwister Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl.

„Wer möchte, dass sein Pferd wie ein Gummiball läuft, der muss selbst zum Gummiball werden“ so lautet das Credo der Dressurreiter und Ausbilder. Die beiden zeigen in diesem Film, wie sie ihre reiterliche Fitness durch Kraftsport, Ausdauertraining und Yoga steigern und erklären, wie hilfreich mentales Training im Turniersport sein kann. Wichtig beim Sport für Reiter ist, dass alle Übungen den kompletten Körper ansprechen und nicht nur eine isolierte Muskelgruppe. Viele der gezeigten Übungen nutzen daher das eigene Körpergewicht für das Training.

Besondere Aufmerksamkeit erhält die Rumpfmuskulatur – denn ein starker Rücken ist wichtig, weil beim Reiten langfristig vor allem der Rücken beansprucht wird. Wer geschmeidig im Sattel sitzen möchte, muss beweglich sein und gezielt Muskulatur anspannen und entspannen können. Ideal um diese Fähigkeiten zu verbessern, ist Yoga. Jessica von Bredow-Werndl zeigt, wie sie Yoga nutzt und erklärt, welche mentalen Übungen ihr auf dem Turnier und in der Turniervorbereitung hilfreich sind.

Weitere Teile der Serie:

 

Jessica von Bredow-Werndl

Jessica von Bredow-Werndl ist eine der Nachwuchs-Reiterinnen an der Weltspitze und holte mit dem deutschen Dressur-Kader 2015 eine EM-Medaille in Aachen. Auf Gut Aubenhausen bildet sie gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Werndl Dressurpferde aus.

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