High Noon Teil 3: Eine korrekte Dehnungshaltung erarbeiten



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In der Anfangsphase, nachdem Philippe Karl High Noon übernommen hatte, lag der Schwerpunkt der Ausbildung darin, alle unerwünschten Eigenarten zu unterbinden. So galt es zunächst, das „stumme“ Pferdemaul lebendig zu machen und dem permanenten Einrollen von Kopf und Hals entgegen zu wirken.

Die Abkau- und Biegeübung, die vom Boden aus begonnen wurden, setzt Philippe Karl im Sattel weiter fort, zunächst im Halten, dann auch in der Bewegung. Nur sehr zögerlich nimmt der Wallach das Gebiss und den Kontakt zur Reiterhand an.

Das Erreichen der korrekten Dehnungshaltung in allen Gangarten hat in dieser Phase der Umformung oberste Priorität. Bei dieser Aufgabe helfen neben biegenden Lektionen auch erste Ansätze von Seitengängen wie das Schulterherein. Allmählich beginnt der Rücken besser zu schwingen und High Noon öffnet sich mehr und mehr im Genick.

Weitere Teile der Serie:

Du lernst in diesem Video:

  • Warum Philippe Karl in diesem Trainingsstadium einen Springsattel verwendet
  • Warum Aussitzen im Trab für High Noon nicht wichtig ist
  • Die Notwendigkeit des Kontakts zwischen Hand und Pferdemaul beim Reiten

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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