The Gentle Touch-Bodenschule Teil III: Garzer lernt Mitarbeit und Kontrolle



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Im vorangegangenen Teil dieser Videoserie erarbeitete Peter Kreinberg mit dem jungen Hannoveraner-Wallach „Garzer“ in der ersten Trainingseinheit eine Verständigungsgrundlage über Berührungsreize und Körpersprache. Nachdem dieses Ziel erreicht ist, sollen nun die Mitarbeitsbereitschaft, das Vertrauen, der Respekt und die Gelassenheit gefördert werden. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt ins Reitpferdeleben und eine gute Vorbereitung für sicheres und williges Verladen.

Mit ausgewählten „Stellvertreter-Übungen“ aus dem Repertoire der The Gentle Touch® Methode hilft Peter Kreinberg dem Wallach nun, sein Meide- und Fluchtverhalten, seinen Herdentrieb und seine Unsicherheiten zu überwinden und den Leitanspruch des Menschen nicht nur verstehen sondern auch respektieren zu lernen.

Bei diesen Übungseinheiten ist es absolut wichtig, dem Pferd Gelegenheit zu geben „die richtige Entscheidung“ selbst zu fällen. Deshalb sollte selbst der kleinste Versuch oder Fortschritt jeweils deutlich positiv bestärkt werden. Beharrlichkeit, gutes Timing, Eindeutigkeit in der Anleitung, Angemessenheit in der Einwirkung und Geduld sind hier von entscheidender Bedeutung.

Hat sich ein Pferd erst einmal entschieden, sich mit einer Herausforderung unter Anleitung „seines Menschenpartners“ zu befassen, dann wachsen dadurch sein Selbstvertrauen und sein Vertrauen zum Menschen. Es wird gelassener, mutiger und stellt seine Kraft und Energie seinem zweibeinigen Partner willig zur Verfügung.

Weitere Teile der Serie:

The Gentle Touch-Bodenschule Teil I: Basisübungen im Überblick

The Gentle Touch-Bodenschule Teil II: Garzer lernt erste Verständigungsübungen

Peter Kreinberg

Peter Kreinberg ist vielseitiger Horseman sowie Buch- und Lehrfilmautor. Mit seiner The Gentle Touch® Methode hat er ein Lernprogramm für Mensch und Pferd entwickelt, das von etwa 140 Trainern in Deutschland und Europa vermittelt wird aber auch autodidaktisch daheim nachgearbeitet werden kann.

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wehorse Videotipps

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 3: Vorbereitende Arbeit vom Boden aus

Philippe Karl

Das Maul des Pferdes ist heilig. Die Einwirkung der Reiterhand sollte dem Pferd bereits vom Boden aus verständlich gemacht werden, um möglichst schonend und sanft durchgeführt werden zu können.

Dauer: 11:44 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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Kommunikation im Roundpen

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Eine klare Kommunikation zwischen Mensch und Pferd ist der Grundstein für jedes erfolgreiche Training. Verhaltensspezialistin Anna Twinney gibt in diesem Video Einblicke in die natürliche Sprache der Pferde.

Dauer: 21:03 Minuten

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Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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