High Noon Teil 4: Seitengänge & Vorbereitung auf fliegende Galoppwechsel

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Dieses Video betont die Bedeutung der richtigen Dehnung und liefert unter anderem Übungen für die Verbesserung der Biegsamkeit und der Flexibilität in der Längsbiegung. Philippe Karl lässt High Noon sich in die Biegungen hinein dehnen und achtet darauf, dass er in Selbsthaltung geht, im Maul nachgibt und den Zügel durch ein offenes Genick anspannt. Mit der Kombination aus unterschiedlichen Seitengängen im Schritt fördert er die Mobilität von Vor- und Hinterhand. Für High Noon ist es eine effiziente Herausforderung, dabei stetig das Gewicht zu verlagern und die Bewegungsrichtung der Beine zu verändern. 

Die Traversalen im Schritt, Trab und Galopp fallen High Noon aufgrund seiner natürlichen Schiefe auf einer Seite leichter. Es ist wichtig, vor allem die schwächere Seite in kurzen Reprisen immer wieder zu trainieren, während auf der „guten“ Seite seltener geübt wird. Im Galopp hält sich der Reitmeister an den Grundsatz von Baucher - „Position vor Bewegung“ - und galoppiert aus dem Schritt in der Travers-Haltung an. Für High Noon ist es einfacher, Lektionen zu erlernen, wenn der Reiter sie in mehreren kleinen Teilaufgaben erarbeitet.

Ähnlich bereitet Philippe Karl den fliegenden Galoppwechsel vor: Er galoppiert in kurzen Abständen auf dem Zirkel zuerst im Handgalopp und anschließend im Renvers im Kontergalopp an, um High Noon an die Hilfen heranzuführen und zu vermeiden, dass er beim ersten fliegenden Wechsel überfordert oder sogar panisch reagiert. Bei allen Übungen korrigiert er immer wieder die Haltung des Wallachs – er darf sich nicht einrollen oder verspannen und die Dehnung muss zu jeder Zeit abrufbar sein.

Weitere Teile der Serie:

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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