Leichtigkeit & Selbsthaltung erarbeiten durch genügend Aktivität & vermehrte Lastaufnahme der Hinterhand



https://cdn.wehorse.com/video/image/big/211114-1_farello_biig.jpg 2016-03-01T00:00:00+01:00

Ein Pferd von hinten nach vorne reiten, wie es immer so schön heißt, bedeutet in der Praxis, dass sich eine feine Anlehnung und Selbsthaltung daraus ergeben, dass das Pferd durch eine fleißige Hinterhand in eine gute Balance findet.

Bei Pferden, die sich zu Beginn des Trainings etwas festhalten, nicht genügend Fleiß anbieten, sich in Übergängen evtl. herausheben oder auf die Vorhand fallen, neigen viele Reiter dazu, über zu viel Druck mit den Schenkeln oder der Hand einwirken zu wollen.

David de Wispelaere zeigt beim Training mit dem 7-jährigen Farello, wie er den Wallach über einen zentrierten Sitz und entsprechende Körperspannung motiviert, mit genügend Energie von hinten durch den ganzen Körper vorwärts zu gehen.

Nach der Lösungsphase beginnt der Ausbilder an vermehrter Lastaufnahme durch die Hinterhand zu arbeiten. Es ist schön zu sehen, dass Farello dadurch in eine gute Balance findet, eine schöne Selbsthaltung zeigt und mit mehr Fleiß willig auf feine Reiterhilfen reagieren kann.

Themen: Reitersitz & feine Hilfen, Aktivität der Hinderhand, Balance & Selbsthaltung, Übergänge

David de Wispelaere

Der bekannte Dressurreiter und Buchautor war international bis Grand Prix erfolgreich und arbeitete mit anerkannten Größen der Klassischen Reitlehre zusammen. Seine Erfahrungen gibt David de Wispelaere weltweit an seine Schüler weiter.

> mehr

wehorse Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

Hier geht es zum Video

Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

Hier geht es zum Video

Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

Hier geht es zum Video