Leichtigkeit & Selbsthaltung erarbeiten durch genügend Aktivität & vermehrte Lastaufnahme der Hinterhand



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Ein Pferd von hinten nach vorne reiten, wie es immer so schön heißt, bedeutet in der Praxis, dass sich eine feine Anlehnung und Selbsthaltung daraus ergeben, dass das Pferd durch eine fleißige Hinterhand in eine gute Balance findet.

Bei Pferden, die sich zu Beginn des Trainings etwas festhalten, nicht genügend Fleiß anbieten, sich in Übergängen evtl. herausheben oder auf die Vorhand fallen, neigen viele Reiter dazu, über zu viel Druck mit den Schenkeln oder der Hand einwirken zu wollen.

David de Wispelaere zeigt beim Training mit dem 7-jährigen Farello, wie er den Wallach über einen zentrierten Sitz und entsprechende Körperspannung motiviert, mit genügend Energie von hinten durch den ganzen Körper vorwärts zu gehen.

Nach der Lösungsphase beginnt der Ausbilder an vermehrter Lastaufnahme durch die Hinterhand zu arbeiten. Es ist schön zu sehen, dass Farello dadurch in eine gute Balance findet, eine schöne Selbsthaltung zeigt und mit mehr Fleiß willig auf feine Reiterhilfen reagieren kann.

Themen: Reitersitz & feine Hilfen, Aktivität der Hinderhand, Balance & Selbsthaltung, Übergänge

David de Wispelaere

Der bekannte Dressurreiter und Buchautor war international bis Grand Prix erfolgreich und arbeitete mit anerkannten Größen der Klassischen Reitlehre zusammen. Seine Erfahrungen gibt David de Wispelaere weltweit an seine Schüler weiter.

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