Zurück zur Basis: Wenn Losgelassenheit & Durchlässigkeit in schweren Lektionen verloren gehen



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Beherrscht ein Pferd Lektionen wie die Piaffe oder den fliegenden Galoppwechsel, heißt das nicht automatisch, dass es sie auch korrekt an den Hilfen stehend, über den Rücken schwingend und mit aktiver Hinterhand ausführt. Der 10-jährige PRE-Hengst Ultimado hat die Lektionen bei seinem Vorbesitzer wie Kunststücke gelernt - fast immer auf Kandare geritten und teilweise in automatisierter Abfolge.

David de Wispelaere demonstriert in diesem Video wie er den Hengst zurück an die Basisübungen heranführt, um seiner Triebigkeit und Verspannung entgegen zu wirken. Anstatt ihn mit Sporen oder vermehrtem Beineinsatz vorwärts zu treiben, nimmt er die Schenkel immer wieder weg vom Pferd und bewegt die Gerte, damit der Hengst lernt, diese Kombination als Signal zum "Wachwerden" zu deuten.

Durch viel Biegung und mit Hilfe der Dehnungshaltung motiviert er Ultimado dazu, die Anlehnung zu seiner Hand zu suchen. Aufgrund des früheren, ständigen Trainings auf Kandare hat sich der PRE-Hengst angewöhnt, sich eher hinter dem Gebiss zu halten. Bei Lektionen wie der Piaffe oder den fliegenden Wechseln ist es besonders wichtig, dass Ultimado nicht hektisch wird, sondern die Ruhe behält und die Aufgaben nicht von alleine ohne die dazugehörige Hilfe ausführt.

Themen: Dressur, lösende Arbeit, feine Hilfengebung, korrekte Basisarbeit, schwere Lektionen, Piaffe, fliegende Galoppwechsel

David de Wispelaere

Der bekannte Dressurreiter und Buchautor war international bis Grand Prix erfolgreich und arbeitete mit anerkannten Größen der Klassischen Reitlehre zusammen. Seine Erfahrungen gibt David de Wispelaere weltweit an seine Schüler weiter.

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