Trabarbeit und halbe Tritte vorbereiten



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/200970-7_dj_trabarbeit_biig.jpg 2016-04-12T00:00:00+02:00

Damon Jerome NRW ist mit Grundgangarten ausgestattet, die Uta Gräf gerne als „ohne Worte“ beschreibt. Mit ihrem Vizeweltmeister und Vizebundeschampion der Sechsjährigen zeigt sie eindrucksvoll, wie sie mit ihm zum Zeitpunkt der Aufnahmen achtjährig zu ausdrucksvollen Trabverstärkungen gelangt und dabei immer überprüft, ob sich das Pferd schnell wieder entspannt.  Dieses Prinzip ist auch wichtig, bei den vorbereitenden Übungen zu halben Tritten – den kurzen Trab-Schritt-Übergängen mit fleißigem Antritt.

Auch bei gut veranlagten Pferden ist der Kraftaufbau die wichtigste Grundlage für reell ausdrucksvolle Trabverstärkungen. Gerade bei sehr talentierten Pferden, welche die Verstärkung von selbst anbieten, ist die Überprüfung wichtig, ob sich das Pferd nach der Verstärkung schnell wieder entspannt. Uta Gräf wechselt die Verstärkung deshalb mit Dehnungshaltung ab, und beobachtet genau, wie lange ihr Pferd braucht, um sich wieder ans Gebiss heran zu dehnen. Anfänglich braucht DJ ein paar Meter mehr, schließlich gelingt die Entspannung aber sogleich. Für Uta Gräf ein Zeichen, dass sie nicht zu viel verlangt hat. Damon Jerome gewinnt sodann achtjährig die erste Inter I-Prüfung.

Als weiterer Ausbildungsschritt stehen halbe Tritte an; zunächst arbeitet Uta Gräf jedoch an deren Vorübung – Trab-Schritt-Übergänge in rascher Folge. Sie achtet dabei darauf, dass DJ im Schritt fleißig abfußt und „klein“ antrabt. Bei den nächsten Übergängen motiviert sie ihn dazu, die letzten Trabtritte ebenfalls „klein“ zu gestalten. Als Überprüfung erfolgt auch hier eine Entspannungsphase: gelungen, Damon Jerome geht sogleich einen taktreinen, raumgreifenden Schritt in perfekter Dehnungshaltung.

Themen: Dressurreiten, Lektionen, Trabarbeit, Mitteltrab, Übergänge, halbe Tritte, Gymnastizierung, Durchlässigkeit

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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