Seitengänge Teil 5: Traversalen vom Sattel aus erklärt



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Traversalen sind Vorwärts-Seitwärts-Bewegungen, bei der sich das Pferd in Bewegungsrichtung gestellt und gebogen entlang einer diagonalen Linie in gleichbleibenden Takt, Schwung und Fluss bei führender Vorhand fast parallel zum Hufschlag bewegt. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht man leider häufig Traversalen, die mehr gequetscht als geritten sind, denen es an Leichtigkeit mangelt und bei denen der Reiter sein Pferd mehr behindert als leitet.

"Gute Traversalen zu reiten erfordert bereits eine sichere reiterliche Hilfengebung, ein gutes Bewegungsgefühl und ein durchlässiges Pferd", betont Britta Schöffmann. "Bei Traversalen geht es um viel mehr als nur um 'seitwärts Reiten'. Es geht letztlich um ein tänzerisches Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter."

Wie sich dieses Zusammenspiel erarbeiten lässt, wodurch es gestört wird und wie man als Reiter mit vermeintlichen Fehlern des Pferdes umgeht, zeigt Britta Schöffmann vom Sattel aus.

Weitere Teile der Serie:
Seitengänge Teil 1: Schulterherein vom Sattel aus erklärt
Seitengänge Teil 2: Schulterherein im Unterricht
Seitengänge Teil 3: Travers & Renvers
Seitengänge Teil 4: Travers als Problemhelfer

Dr. Britta Schöffmann

Die Journalistin und ehemalige Grand-Prix-Reiterin hat ihr Hobby Pferd zum "vielseitigsten Beruf der Welt" gemacht: Sie reitet, lehrt und schreibt. Ihre Bücher rund um Dressurausbildung werden weltweit gelesen.

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