Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte



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Um das junge Pferd nicht zu überfordern und für die Mitarbeit zu motivieren, ist es wichtig, in kurzen Reprisen und mit viel Abwechslung zu arbeiten. Die Trainingseinheit beginnt im Schritt. Bei ruhigem Tempo hat das Pferd Zeit im Schenkelweichen seine Beine zu koordinieren und seine Gelenke zu beugen. Die Reiterin achtet darauf, dass das junge Pferd möglichst prompt und fein auf jede Hilfe reagiert und nutzt häufiges Richtungswechseln, um die volle Aufmerksamkeit des Pferdes zu bekommen. Richtig vorbereitet und systematisch aufgebaut lernt das Pferd die Seitengänge von Anfang an mit Leichtigkeit auszuführen.

Häufige Wechsel zwischen Anhalten, Rückwärtsrichten und Antretenlassen bringen dem Pferd die vorwärtstreibenden und aufnehmenden Hilfen nahe und lehren es, sich zu konzentrieren. Die Reiterin achtet dabei auf das Prinzip von Baucher „Hand ohne Bein und Bein ohne Hand“, damit das Pferd zu Beginn seiner Ausbildung die Reiterhilfen als eindeutige Sprache kennenlernt und nicht durch widersprüchliche Hilfen verwirrt wird. Zufrieden und noch lange bevor das Pferd müde ist, wird die Trainingseinheit am hingegebenen Zügel beendet.

Anja Beran

Anja Beran ist Leiterin des renommierten Ausbildungsbetriebs „Gut Rosenhof“. Seit über 25 Jahren bildet die feinfühlige Reiterin Pferde nach klassischen Prinzipien bis zum höchsten Niveau aus.

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Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

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Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

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Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

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Anja Beran

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Ingrid Klimke

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