Schwarzwälder Füchse



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Wusstest du, dass in St. Märgen im Schwarzwald seit 1949 regelmäßig sogenannte Rossfeste zu Ehren der Schwarzwälder Füchse veranstaltet werden? Die Pferderasse zählt zum Kulturgut der Region und nicht nur die Einwohner verehren sie unter anderem für ihren starken Arbeitswillen und ihre Verlässlichkeit. Mit Fohlen- und Stutenschauen, einem Festumzug und verschiedenen Showeinlagen feiern rund 20.000 Gäste die Dunkelfüchse mit der hellen Mähnenpracht.

Die organisierte Zucht der Schwarzwälder Füchse begann Ende des 19. Jahrhunderts. Auf dem bekannten Landgestüt Marbach zeigt die Vorauswahl zur Körung, worauf bei den edlen Dunkelfüchsen besonders geachtet wird: Langlebigkeit, Ausdauer, Fruchtbarkeit, Gutmütigkeit sowie harte Hufe und klare Gelenke sind nur einige der Kriterien. Verbreitet ist vor allem die M-Linie, zurückgehend auf einen der sechs Stammhengste. Auf dem Gestütshof St. Johann wird der Zuschauer Zeuge einer Zugleistungsprüfung prämierter Hengste.

Auch in Deutschland setzen einige Landwirte die Schwarzwälder Füchse noch als Arbeitspferde ein. Drei „Pferdestärken“ ziehen ein Mähwerk, zwei andere genießen ihre vier- bis fünfjährige Ausbildung als Rückepferde bei der Waldarbeit. Ein schonender Muskelaufbau sowie prompte Reaktion auf Hilfen und Anweisungen sind dabei unerlässlich. Doch der Schwarzwälder kann noch viel mehr: Als Reit- oder Kutschpferd, als Voltigier- oder Therapiepferd und insgesamt als zuverlässiger, gutmütiger und treuer Partner bereitet er zahlreichen Pferdebegeisterten weltweit große Freude! 

Themen: Pferderassen, Pferdezucht, Kaltblüter, Schwarzwälder Füchse

Du lernst in diesem Video:

  • Ein vielseitiges Rasseportrait über die beliebten Schwarzwälder Füchse
  • Lerne ihre vielen Einsatzbereiche kennen und sei beim Rossfest dabei
  • Die Besten der Besten: Das macht einen guten Schwarzwälder aus
  • Beobachte, wie heutzutage Arbeitspferde ausgebildet werden

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