Die Dressurausbildung Teil 12: Einstieg in die Klasse S



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Einen Einblick in den Trainingsalltag des siegreichsten Dressurreiters der Welt bekommen: Diese einzigartige Videoreihe aus den 80er Jahren macht es möglich. Dr. Reiner Klimke erklärt anhand unterschiedlicher Pferde und Reiter die korrekte Dressurausbildung nach klassischen Grundsätzen bis zur höchsten Klasse.

Das erste präsentierte Pferd steht noch am Anfang der Ausbildung zur Klasse S und zeigt noch Unsicherheiten bei einigen Lektionen auf dem Niveau des Prix St. George. Dr. Reiner Klimke kommentiert das Training und weist daraufhin, dass unter anderem das Schulterherein und die Traversalen auf der linken und rechten Hand gute Indizien dafür sind, ob das Pferd auf beiden Händen gleich durchgearbeitet ist und sich keine Versteifungen oder Spannungen einstellen.

Das zweite Pferd, ein 6-jähriger Wallach, ist bereits etwas reifer. Anhand unterschiedlicher gymnastizierender Übungen wird gezeigt, wie der Trab vergrößert und der Ausdruck im versammelten Trab gefördert werden kann. Gelingt eine Lektion, wie zum Beispiel ein fliegenden Galoppwechsel nicht, darf das Pferd nicht bestraft werden. Der Reiter sollte die Ruhe wiederherstellen und die Lektion anschließend erneut üben.

Abschließend wird der fortgeschrittene Wallach Leonardo unter Ruth Klimke gezeigt. Die Lektionen werden hier bereits sicher beherrscht und es müssen lediglich kleine Fehler korigiert werden. Unter anderem muss die Reiterin bei der halben Galopppirouette darauf achten, dass das Pferd Last auf die Hinterhand aufnimmt und der innere Hinterfuß mitspringt.

Weitere Teile der Serie:

Die Dressurausbildung Teil 11: Das Verfeinern der Hilfen mit dem fertigen M-Pferd

Die Dressurausbildung Teil 13: Lektionen im St. Georgs-Preis

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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wehorse Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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