Die Dressurausbildung Teil 14: Der Weg zur Intermediaire I



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In dieser Videoserie aus den 1980er Jahren erklärt und kommentiert der siegreichste Dressurreiter der Welt, Dr. Reiner Klimke, die Dressurausbildung nach klassischen Grundsätzen. In diesem Video wird anhand von drei Pferden der Weg vom Prix St. Georges zur Intermediaire I nachgezeichnet.

Etwa im siebten Lebensjahr wurden die Pferde von Dr. Reiner Klimke auf die Intermediaire I vorbereitet. Vor allem in der Galopparbeit steigt der Schwierigkeitsgrad mit Zick-Zack-Traversalen, ganzen Pirouetten und fliegenden Wechseln zu zwei Sprüngen. Während das erste vorgestellte Pferd die Lektionen bereits sicher beherrscht, wird bei dem zweiten Pferd deutlich, welche Herausforderungen es bei der Weiterentwicklung zu meistern gilt.

Das dritte Pferd, ein Fuchswallach polnischer Abstammung, wird mit Kandare geritten. Die Trabarbeit mit Schulterherein, Volten und halben Traversalen trägt dazu bei, das Pferd reifer und sicherer werden zu lassen. Der Galoppsprung ist hier ausgereifter als bei dem ersten vorgestellten Pferd und auch Biegung und Durchlässigkeit zeigen, dass das Pferd bereits erfahrener ist. In Zeitlupen kann der Zuschauer gemeinsam mit Dr. Reiner Klimke die Hilfengebung des Reiters analysieren.

Weitere Teile der Serie:

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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wehorse Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Dehnungshaltung Teil 2: Das junge Pferd

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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