Die Dressurausbildung Teil 18: Die Arbeit des Grand Prix Pferdes



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Die Bemuskelung der Hinterhand zeigt den hohen Leistungsstand des Pferdes, das in diesem Video von der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke für den Grand Prix de Dressage trainiert wird. Auch für diese Hochleistungssportler ist die Lösungsphase vor der Reiteinheit unerlässlich, damit sie die schwierigen Lektionen locker und mit schwingendem Rücken ausführen.

In der Galopparbeit des Grand Prix ist der Mittelgalopp durch die ganze Bahn mit fliegendem Wechsel im Mittelpunkt zu Beginn der Aufgabe eine echte Herausforderung. Das Pferd darf sich nicht aufladen oder den Hilfen des Reiters zuvorkommen. Die raschere Abfolge der Zick-Zack-Traversale bedarf eines hohen Maßes an Körperbeherrschung. Für die Galopppirouetten sind die stete Gelassenheit und das gleichzeitig kraftvolle Abfussen der Weg zur Vollkommenheit.

Bei den Einerwechseln darf das Pferd nicht ins Schwanken kommen, die Hilfen des Reiters sollen nahezu unsichtbar werden und jeder einzelne Galoppsprung muss bergauf und mit tiefer Kruppe herausgeritten werden. Piaffe und Passage kommen als Lektionen auf diesem Leistungsstand neu dazu. Vor allem die Übergänge zwischen Piaffe und Passage bilden eine der schwierigsten Anforderungen des Grand Prix.

Mit Lektionen, die den Pferden besonders Spaß machen kann man sie belohnen. Bei Pascal ist es der starke Trab: wie ein atlethischer Tänzer schwebt er über das Viereck.

Weitere Teile der Serie:

Die Dressurausbildung Teil 17: Intermediaire II - Piaffe & Passage erarbeiten

Die Dressurausbildung Teil 19: Die Lektionen des Grand Prix de Dressage

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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wehorse Videotipps

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte

Anja Beran

Zusammen mit ihrem Mentor Manuel Jorge de Oliveira und ihrem Team zeigt Anja Beran in diesem Video den Aufbau einer typischen Trainingseinheit und das Erarbeiten der Seitengänge, die dabei helfen das junge Pferd geschmeidig zu machen und es gerade zu richten.

Dauer: 08:25 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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