Die Dressurausbildung Teil 18: Die Arbeit des Grand Prix Pferdes



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Die Bemuskelung der Hinterhand zeigt den hohen Leistungsstand des Pferdes, das in diesem Video von der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke für den Grand Prix de Dressage trainiert wird. Auch für diese Hochleistungssportler ist die Lösungsphase vor der Reiteinheit unerlässlich, damit sie die schwierigen Lektionen locker und mit schwingendem Rücken ausführen.

In der Galopparbeit des Grand Prix ist der Mittelgalopp durch die ganze Bahn mit fliegendem Wechsel im Mittelpunkt zu Beginn der Aufgabe eine echte Herausforderung. Das Pferd darf sich nicht aufladen oder den Hilfen des Reiters zuvorkommen. Die raschere Abfolge der Zick-Zack-Traversale bedarf eines hohen Maßes an Körperbeherrschung. Für die Galopppirouetten sind die stete Gelassenheit und das gleichzeitig kraftvolle Abfussen der Weg zur Vollkommenheit.

Bei den Einerwechseln darf das Pferd nicht ins Schwanken kommen, die Hilfen des Reiters sollen nahezu unsichtbar werden und jeder einzelne Galoppsprung muss bergauf und mit tiefer Kruppe herausgeritten werden. Piaffe und Passage kommen als Lektionen auf diesem Leistungsstand neu dazu. Vor allem die Übergänge zwischen Piaffe und Passage bilden eine der schwierigsten Anforderungen des Grand Prix.

Mit Lektionen, die den Pferden besonders Spaß machen kann man sie belohnen. Bei Pascal ist es der starke Trab: wie ein atlethischer Tänzer schwebt er über das Viereck.

Weitere Teile der Serie:

Dr. Reiner Klimke

Der Jurist aus Münster war schon zu Lebzeiten eine Reiterlegende. Seine Teilnahme an sechs olympischen Spielen sowie seine Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften ist einzigartig und machte ihn zum erfolgreichsten Dressurreiter der Welt.

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