Anlehnung Folge 2: Anlehnung & Aufrichtung jederzeit selbst bestimmen können



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Mit ihren 5-jährigen Wallach Sir Hugo zeigt Uta Gräf, wie sich die Arbeit bereits in einer gefestigten Anlehnung niederschlägt und der Trab aufgrund der verbesserten Verbindung elastischer und das Pferd losgelassener wird. Uta Gräf achtet darauf, mehr Zug in die Hand zu bekommen mit dem Ziel, den Trab schwingender reiten zu können. Bei der anschließenden Dehnung überprüft die Ausbilderin, dass Sir Hugo sich selbst den Zügel holt und hinten weiter fleißig bleibt.

Das fertig ausgebildete Grand-Prix-Pferd Lawrence geht in perfekter Anlehnung und Uta Gräf gibt lehrreiche Einblicke in den täglichen „Feinschliff“ in den Übergängen und Lektionen. Der Wallach neigte früher dazu, sich im Genick stark zu machen, so dass Uta Gräf ihn von Beginn an zu eher weniger Gewicht in der Hand animiert. Sobald gleichmäßig viel Zug an beiden Händen zu spüren ist, beginnt die Reiterin im Galopp an mehr Ausdruck zu arbeiten. In den Übergängen achtet sie bei diesem Pferd besonders darauf, dass es nicht versucht zu stützen. Uta Gräf zeigt, dass es wichtig ist, Anlehnung und Aufrichtung jederzeit selbst bestimmen zu können. Auch und gerade beim Grand-Prix-Pferd zählen die Feinheiten!

Weitere Teile der Serie:
Anlehnung Folge 1: Zu leicht und manchmal etwas eng - was tun?

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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