High Noon Teil 8: Dehnungshaltung & Aufrichtung in den Lektionen



https://cdn.wehorse.com/video/image/big/200872-2_high_noon_biig.jpg 2016-09-02T00:00:00+02:00

Zum Aufwärmen bindet Philippe Karl seit Kurzem auch das Springen an der Longe ein. High Noon neigt noch etwas dazu, auf die Sprünge zuzustürmen, deshalb prüft der Reitmeister zunächst mit vielen schnellen Übergängen und Wendungen immer wieder den Gehorsam des Hannoveraners. In Vorbereitung auf den Sprung lässt er High Noon langsam und entspannt an den Hindernissen vorbeitraben und wählt anschließend einen kurzen Anlaufweg. Nach dem Hindernis ist es wichtig, dass das Pferd schnell wieder zur Ruhe kommt.

In der Lösungsphase ist es wichtig, die Haltung immer wieder zu verändern. Es gilt zu prüfen, ob das Pferd die Vorhand entlasten kann und jederzeit willig und entspannt von einer Position in die nächste wechseln kann.

Der Schulschritt stellt hohe Anforderungen nicht nur an das Pferd, sondern auch an den Reiter – vor allem in den Seitengängen. Bei der kleinsten Störung geht der Takt schon verloren. Philippe Karl zeigt in diesem Video wie es richtig geht.

Beim Aussitzen im Trab darf sich die Qualität der Gangart und der Ausführung der Lektion nicht verändern. In jeder Situation muss das Pferd gelassen gehen und in der Lage sein, den Hals sofort wieder fallen zu lassen und ruhig anzutreten. Dass das bei High Noon schon sehr gut gelingt, demonstriert Philippe Karl unter anderem in der Piaffe. Es ist wichtig, die Losgelassenheit des Pferdes im Training und in den einzelnen Lektionen immer wieder zu hinterfragen, zu überprüfen und zu verbessern. 

Weitere Teile der Serie:

High Noon Teil 7: Mehr Ausdruck & Gelassenheit in schweren Lektionen

High Noon Teil 9: Arbeit auf Kandare & das Verfeinern der Lektionen

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

> mehr

wehorse Videotipps

Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

Hier geht es zum Video