Geraderichten: Alles geht leichter, wenn das Pferd gerade ist!



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Auch wenn ein Pferd nicht nennenswert schief ist, bleibt das Geraderichten eine Daueraufgabe für den Reiter. Der 6-jährige Belsasar (genannt Olli) profitiert als Beispiel für ein jüngeres Pferd, der 8-jährige „Feeling Good“ als weiter ausgebildetes Pferd von den geraderichtenden Übungen, die Uta Gräf in diesem Film zeigt. Eine Grundvoraussetzung, welche die weitere Ausbildung erleichtert oder sogar erst möglich macht.

Mit dem 6-jährigen Olli beginnt Uta Gräf mit Schlangenlinien. Das Reiten von gebogenen Linien und das möglichst korrekte Stellen und Biegen dabei hilft Seitendifferenzen zu korrigieren. Im Galopp achtet die Ausbilderin bei diesem Pferd besonders auf der linken Hand auf Schultervor und arbeitet auf Quadraten. Dies hilft dem Reiter daran zu denken, das Pferd immer wieder gerade zu machen und nicht achtlos die kurze Seite abzurunden. Uta Gräf schafft es so, das bessere Ausbalancieren des Pferdes mit ins Geradeaus zu nehmen

Der 8-jährige „Feeling Good“ hat die Basisarbeit schon absolviert und ist bereits siegreich in der Klaase S. An seinem Beispiel zeigt Uta Gräf, dass Geraderichten nicht etwas ist, das man einmal abhaken kann, sondern auch später in der Ausbildung immer wieder überprüft und erarbeitet werden muss.

Mit Feeling Good reitet sie beispielsweise schnelle Abfolgen von Seitengängen mit abwechselnder Biegung und Geraderichtung z.B. in den Traversalen, um das „kerzengerade“ Geradeaus immer wieder abzufragen.

Themen: Dressur, Ausbildungsskala, geraderichten, Seitengänge, Stellung, Biegung

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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