High Noon Teil 9: Arbeit auf Kandare & das Verfeinern der Lektionen



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Philippe Karl reitet High Noon sowohl mit Trense als auch mit Kandare. Die Arbeit darf sich dabei nicht grundlegend unterscheiden, die Kandare ist lediglich für das Verfeinern der Lektionen hilfreich und dient nicht etwas als Hilfsmittel für etwas, das mit Trense nicht funktioniert. Die Abkau- und Biegeübungen zu Beginn der Arbeit sind weiterhin essentiell. Philippe Karl demonstriert in diesem Video wie er High Noon auf beiden Seiten gleichermaßen flexibel und geschmeidig macht und worauf es dabei ankommt.

Der französische Reitmeister erklärt weiterhin, welcher Zügel beim Reiten auf Kandare welche Hilfe gibt. Die Galopparbeit von High Noon hat sich maßgeblich verbessert. Er springt die fliegenden Wechsel jetzt völlig sicher und entspannt, beherrscht einige Serienwechsel und zeigt ein deutlich besseres Gleichgewicht auch in den Galopptraversalen. Wichtig ist, dass das Pferd nicht von alleine den Wechsel springt – Variationen der Lektion stellen sicher, dass es auf das Kommando des Reiters wartet.

Jetzt, da High Noon die Zweierwechsel ruhig, symmetrisch und gerade springen kann, beginnt Philippe Karl damit, die Einerwechsel zu üben. Zunächst sind zwei aufeinanderfolgende Wechsel dabei völlig ausreichend. Wichtig ist, das Pferd vor und nach den Wechseln möglichst gerade zu halten. Die Piaffe wird durch kurze Sequenzen mit vielen Übergängen und Variationen verbessert. Eine Piaffe auf einer Viertelpirouette fördert zum Beispiel das Gleichgewicht auf der Hinterhand. Der nächste Schritt in der Ausbildung von High Noon werden die Übergänge zwischen Piaffe und Passage darstellen. Wir dürfen gespannt sein! 

Weitere Teile der Serie:

High Noon Teil 8: Dehnungshaltung & Aufrichtung in den Lektionen

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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wehorse Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

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Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

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Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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