Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung



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Saint Ledger ist ein 5-jähriger Hannoveraner, der von seiner Besitzerin Laura vielseitig ausgebildet wird. Durch seinen hohen Vollblutanteil ist der Wallach ein Spätentwickler und hat einen entsprechenden Ausbildungsstand. In dieser Unterrichtseinheit mit Ingrid Klimke geht Saint Ledger zum ersten Mal auf einem fremden Dressurplatz und ist zunächst etwas abgelenkt. Gerade dann ist es wichtig, dass das junge Pferd auf die treibenden Hilfen reagiert. Durch das Reiten von gebogenen Linien, halben Paraden und Übergängen verbessert Laura die Durchlässigkeit ihres Pferdes. Die Gewöhnung an die Hilfen und das Suchen nach einer feinen, gleichmäßigen Verbindung zur Reiterhand machen den jungen Wallach aufmerksamer und verhelfen ihm zu mehr Losgelassenheit.

Um der Versuchung zu widerstehen, die Verbindung zum Pferdemaul mit der Hand erzwingen zu wollen, nutzt Laura die sogenannte Zügelbrücke, bei der die Hände des Reiters nebeneinander fixiert werden. Dies ist eine gute Überprüfung der eigenen Handeinwirkung und ist schwieriger durchzuführen als man denkt.

Ingrid Klimke

Sie ist Olympiasiegerin und Weltmeisterin und folgt den Spuren ihres berühmten Vaters, der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Ingrid Klimke ist eine der wenigen Profireiter der Welt, die sowohl in der Dressur als auch in der Vielseitigkeit international erfolgreich reiten.

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Dehnungshaltung: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

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Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

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Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

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