Working Equitation mit Pedro Torres Teil 3: Galopparbeit im Slalom



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Zu Beginn wählt man am besten eine Distanz von 12 bis 15 Metern zwischen den Stangen. Mit dem Lusitano Botero beginnt Pedro Torres zunächst im Schritt mit Schenkelweichen um die Stangen herum. Als Orientierungshilfe dienen immer die Ohren: die jeweilige Stange sollte zwischen ihnen immer zu sehen sein. Die Lektionen sollten dabei immer auf beiden Händen geübt werden.

Im Trab oder Galopp muss die Distanz zwischen den Stangen erweitert werden. Wichtig ist, dass das Pferd zunächst ohne Stress versteht, was von ihm erwartet wird. Das Ziel ist, dass das innere Hinterbein unter den Schwerpunkt tritt und Tragkraft entwickelt. Wenn das Pferd an die Arbeit gewöhnt ist, kann der Reiter sehr nah an die Stangen heran reiten. Bei den ersten Berührungen kann das Pferd erschrecken, daher sollte es im Vorfeld unbedingt schonend an den Slalom gewöhnt werden.

Pedro Torres demonstriert verschiedene Übungsvarianten im Schritt, Trab und Galopp um die Stangen herum. Eine fortgeschrittene Lektion sind die fliegenden Galoppwechsel, jeweils beim Richtungswechsel im Slalom. Über Fehler reitet der Europa- und Weltmeister dabei einfach hinweg, anstatt Botero zu bestrafen. Der Reiter soll dem Pferd vielmehr helfen, es beim nächsten Versuch besser zu machen. So kommt das Pferd auf den richtigen Weg, ohne mit der Übung eine negative Erfahrung zu verbinden.

Weitere teile der Serie:

Pedro Torres

Er ist der Reiter mit den meisten Erfolgen in der Disziplin Working Equitation weltweit. Der Portugiese bildet überdies als Ausbilder Pferde und Reitschüler aus und trainiert die portugiesische Nationalmannschaft der Working Equitation, die auf zahlreiche Europa- und Weltmeistertitel zurückblickt.

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