Fliegende Wechsel mit unsichtbaren Hilfen reiten



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Das Ziel von Ingrid Klimke ist in dieser Trainingseinheit das richtige Maß der Hilfengebung bei den fliegenden Galoppwechseln. Die Hilfen sollen unsichtbar werden, gleichzeitig soll Geraldine die Wechsel trotzdem korrekt, bergauf und gelassen springen. Mit Trab-Galopp-Übergängen übt die Olympiasiegerin zunächst die leichte Hilfengebung mit der flachen Wade. Die Übergänge sollen locker und ohne Anheben des Kopfes beim Angaloppieren funktionieren. Zusätzliches Zulegen und Zurückkommen stellt sicher, dass die Stute korrekt an den Hilfen steht.

Vorbereitend auf die Dressuraufgaben trainiert Ingrid Klimke mit Geraldine, genau an einem bestimmten Punkt anzugaloppieren – solange, bis das locker, losgelassen und ohne jegliche Spannung funktioniert. Erste einfache Wechsel an der langen Seiten bereiten auf die Serienwechsel vor. Aber Vorsicht: Wenn das Pferd zu eifrig wird, springt es von alleine um. Dann gilt es, die Übung mit Variationen zu wiederholen, zum Beispiel auf einfachen Schlangenlinien durch die Bahn. Geraldine soll auf die Hilfen warten. 

Wenn alles gut klappt, können die Serienwechsel geübt werden. Erst Viererwechsel auf der Diagonalen, dann Dreierwechsel an der langen Seite. Vor allem, wenn Geraldine schon auf die Hilfen wartet, muss Ingrid Klimke sie gut versammeln und tief einsitzen. Es folgen die Zweier- und schließlich die Einerwechsel. Wichtig ist, sie auf beiden Händen zu trainieren. Nach und nach findet Ingrid Klimke heraus, wie wenig Hilfen sie geben kann, sodass die Wechsel trotzdem noch sicher und bergauf gelingen - die Hilfen sind jetzt nahezu unsichtbar. 

Themen: Dressur, fliegender Galoppwechsel, Galopparbeit, Serienwechsel

Ingrid Klimke

Sie ist Olympiasiegerin und Weltmeisterin und folgt den Spuren ihres berühmten Vaters, der Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Ingrid Klimke ist eine der wenigen Profireiter der Welt, die sowohl in der Dressur als auch in der Vielseitigkeit international erfolgreich reiten.

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