Sichere Linienführung im Parcours: Distanzen erkennen & richtig taxieren



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Ein Springparcours verlangt Pferd und Reiter je nach Aufbau eine Menge verschiedener Fähigkeiten ab. Um richtiges Anreiten und Abspringen zu ermöglichen, müssen Distanzen erkannt, der richtige Rhythmus gefunden und die Linien zwischen den Hindernissen korrekt geritten werden. Es lohnt sich, diese verschiedenen Herausforderungen im Training einzeln und systematisch zu üben.

Im Cavaletti-Parcours lässt sich zum Beispiel durch das Einbinden von Volten zwischen den niedrigen Hindernissen überprüfen, ob der Reiter sein Pferd auf beiden Seiten sicher und korrekt durch enge Wendungen führen kann. Zur Vorbereitung auf etwas höhere Hindernisse eignen sich Gymnastikreihen, bei denen sich der Reiter vor allem auf die Bewegung und seinen Sitz über dem Sprung konzentrieren kann. Um seiner Reitschülerin die Angst vor dem richtigen Einschätzen der Distanzen zu nehmen, nutzt Karsten Huck hier einen Parcours mit vorgestellten Cavaletti, die als eine Art ‚Regulator’ dienen. Nach und nach wird der Abstand der Cavaletti von einem bis zu vier Galoppsprüngen bis zum Sprung vergrößert. Durch das wiederholte Üben der verschiedenen Distanzen gewinnen Pferd und Reiterin an Sicherheit und meistern zum Schluss den gesamten Parcours vorbildlich.

Karsten Huck

Karsten Huck (Reitmeister der FN) trainiert seit 35 Jahren Springreiter in Deutschland, Europa sowie in den USA und China. Der Gewinn der Bronzemedaille beim olympischen Einzelspringen in Seoul 1988 war sein größter Erfolg.

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Springtraining: Besser taxieren

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Philippe Karl

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