Einfache Galoppwechsel Teil 1: Aussehen, Ausführung, Vorbereitung



https://cdn.wehorse.com/video/image/big/300060-1_galoppwechsel_biig.jpg 2016-12-07T00:00:00+01:00

Zum täglichen Training gehören für Britta Schöffmann Übergänge jeglicher Art, denn sie fördern und überprüfen die Durchlässigkeit eines Pferdes. Die einfachen Galoppwechsel machen da keine Ausnahme. 'Einfach' sind sie aber nicht unbedingt, denn sie erfordern bereits ein gutes Timing in der reiterlichen Hilfengebung sowie ein Mindestmaß an Versammlungsfähigkeit beim Pferd.

Korrekt geritten unterbrechen einfache Galoppwechsel den Bewegungsfluss des Pferdes nicht. Vielmehr 'fließt' es förmlich aus dem Galopp in den Schritt und wieder in den Galopp – ohne Stockung, ohne Zackeln, ohne Hektik. Beim Aufnehmen zum Durchparieren winkelt das Pferd einen Moment lang vermehrt seine Hanken, beim Wieder-Angaloppieren drückt es seine Körpermasse über die Hinterhand erneut nach Vorwärts-Aufwärts und das, bedingt durch den Handwechsel, mal mehr ausgehend vom linken, mal mehr vom rechten Hinterbein. Eine gute und vor allem Kraft aufbauende Übung.

Im Video erklärt Britta Schöffmann, wie die einfachen Wechsel geritten werden, wie das Zusammenspiel von Zügel-, Gewichts- und Schenkelhilfen aussieht und welche typischen Fehler gemacht werden. Mit Pferden unterschiedlichen Ausbildungsstandes demonstriert sie mit Reitschülern, wie man einfache Galoppwechsel erarbeiten und dabei auch sein eigenes Timing schulen kann.

Themen: Übergänge, halbe & ganze Paraden, einfache Galoppwechsel, Hilfengebung

 

Hier kommst du zu Teil 2: Einfache Galoppwechsel Teil 2: Präzision, Fehlerquellen, erhöhte Anforderungen

Dr. Britta Schöffmann

Die Journalistin und ehemalige Grand-Prix-Reiterin hat ihr Hobby Pferd zum "vielseitigsten Beruf der Welt" gemacht: Sie reitet, lehrt und schreibt. Ihre Bücher rund um Dressurausbildung werden weltweit gelesen.

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Dehnungshaltung: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

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Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

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Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

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Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte

Anja Beran

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